18,3 %mehr Feedback auf Code bei Nähe zum eigenen Team
The Power of Proximity to Coworkers
Emanuel, Harrington & Pallais (NBER) · 2023
Softwareentwickler, die nahe beim eigenen Team saßen, bekamen 18,3 Prozent mehr Feedback auf Code. Davon profitierten vor allem jüngere Beschäftigte, Erfahrene schrieben weniger eigenen Code.
Methodik Softwareentwickler eines Fortune-500-Unternehmens
Vorsicht NBER-Arbeitspapier, noch nicht abschließend begutachtet
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
5.738Unternehmensteams: kein direkter Effekt von Virtualität auf Effektivität
The impact of virtuality on team effectiveness in organizational and non-organizational teams
Purvanova & Kenda (Applied Psychology) · 2022
In Unternehmensteams hatte Virtualität keinen direkten Effekt auf die Teameffektivität. Negative Effekte fanden sich vor allem in Laborstudien mit kurzzeitig gebildeten Studierendengruppen.
Methodik Meta-Analyse, 73 Stichproben mit 5.738 Unternehmensteams
HerstellerFührungVon uns eingeordnet
87 %der Beschäftigten halten sich für produktiv, aber nur 12 % der Führung
GrafikBeschäftigte halten sich für produktiv, Führungskräfte zweifelnBefragung von 20.006 Wissensarbeitenden in elf Ländern
Beschäftigte: sind produktiv87 %
Führung: volles Vertrauen12 %
Führung: Hybrid erschwert Vertrauen85 %
Beschäftigte halten sich für produktiv, Führungskräfte zweifeln
Beschäftigte: sind produktiv
87 %
Führung: volles Vertrauen
12 %
Führung: Hybrid erschwert Vertrauen
85 %
Quelle: Microsoft Work Trend Index 2022
Hybrid Work Is Just Work. Are We Doing It Wrong?
Microsoft · 22. September 2022
87 Prozent der Beschäftigten gaben an, produktiv zu sein. Nur 12 Prozent der Führungskräfte hatten volles Vertrauen in die Produktivität ihres Teams, 85 Prozent sagten, hybride Arbeit erschwere das.
Methodik Befragung von 20.006 Wissensarbeitenden in elf Ländern, darunter Deutschland
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
über 22.000Personen in 136 Stichproben zu psychologischer Sicherheit
Psychological Safety: A Meta-Analytic Review and Extension
Frazier et al. (Personnel Psychology) · 2017
Psychologische Sicherheit hängt mit Aufgabenleistung und freiwilligem Engagement zusammen, auch wenn Beziehung zur Führungskraft und Arbeitsengagement statistisch kontrolliert werden.
Methodik Meta-Analyse, 136 unabhängige Stichproben, über 22.000 Personen, fast 5.000 Gruppen
Vorsicht Zugrunde liegende Studien meist Befragungen zu einem Messzeitpunkt
Oktober 2026
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
16 Reviewszu Konzept, Kontext und Hilfsangeboten ausgewertet
Rethinking the impostor phenomenon: An umbrella review of concept, context and interventions
Gisselbaek et al. (Medical Education) · 2026
Coaching, Online-Module und Achtsamkeitsprogramme zeigen Potenzial gegen Impostor-Gefühle, gute Studien sind selten. Risikofaktoren: Perfektionismus, Benachteiligung, hierarchische Kulturen.
Methodik Umbrella-Review über 8 systematische und 8 Scoping-Reviews, Suche bis Dezember 2024
Vorsicht Überwiegend Gesundheitsberufe; kein Goldstandard für die Messung
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
9–82 %berichtete Verbreitung von Impostor-Gefühlen, je nach Messinstrument
GrafikWie verbreitet Impostor-Gefühle sindSpanne der berichteten Raten in Prozent, 62 Studien
je nach Fragebogen und Grenzwert9–82
Wie verbreitet Impostor-Gefühle sind
je nach Fragebogen und Grenzwert
9–82
Quelle: Bravata et al. 2020
Prevalence, Predictors, and Treatment of Impostor Syndrome: a Systematic Review
Bravata et al. (Journal of General Internal Medicine) · 2020
Je nach Fragebogen und Grenzwert lag die Verbreitung zwischen 9 und 82 Prozent, bei Männern wie Frauen, oft mit Depression und Angst. Bis Mai 2018 prüfte keine Studie eine Behandlung.
Methodik Systematischer Review, Medline, Embase und PsycINFO 1966 bis Mai 2018
Vorsicht Sehr heterogene Studien, mögliche Publikationsverzerrung; keine Meta-Analyse
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
242Führungskräfte in Deutschland befragt, kein Geschlechtsunterschied
Validation of the Impostor Phenomenon among Managers
Rohrmann, Bechtoldt & Leonhardt (Frontiers in Psychology) · 2016
Bei Führungskräften ging das Impostor-Phänomen mit mehr Angst, Perfektionismus, Aufschieben und Stress einher. Kein Geschlechtsunterschied; mit Narzissmus nur schwach negativ verbunden.
Methodik Online-Befragung von 242 Personen in Führungspositionen, Clance Impostor Phenomenon Scale
33 %der abhängig Beschäftigten haben häufig Einfluss auf die Arbeitsmenge
Handbuch Gefährdungsbeurteilung: Psychische Faktoren, Arbeitsaufgabe (Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2024)
BAuA · 2024
68 Prozent der abhängig Beschäftigten können ihre Arbeit häufig selbst planen und einteilen, 33 Prozent haben häufig Einfluss auf die Arbeitsmenge. Zwischen Branchen schwankt der Planungsspielraum von 62 bis 82 Prozent.
Vorsicht Kleine Effekte; Laborstudien unterschätzen die Zusammenhänge im Feld laut Autoren vermutlich
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
ρ = .46Zusammenhang autonomieförderlicher Führung mit Wohlbefinden
Leader autonomy support in the workplace: A meta-analytic review
Slemp, Kern, Patrick & Ryan (Motivation and Emotion) · 2018
Autonomieunterstützung durch die Führungskraft hängt mit autonomer Motivation (ρ = .38), Wohlbefinden (ρ = .46) und Engagement (ρ = .33) zusammen, Belastungserleben sinkt (ρ = −.33).
Methodik Meta-Analyse, 754 Korrelationen aus 72 Studien, 83 Stichproben, N = 32.870
Vorsicht Überwiegend Querschnittsdaten; Richtung der Wirkung nicht gesichert
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
38 %der Betriebe ab 20 Beschäftigten haben ein Verfahren gegen Mobbing
Verbreitung und Bedingungen von betrieblichen Maßnahmen zum Umgang mit Mobbing in Deutschland
Rauls, Buchallik, Zimmer, Kraft & Beck (Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie) · 2024
Verfahren für den Umgang mit Mobbing oder Belästigung gibt es in 31 Prozent der kleinen und 69 Prozent der großen Betriebe. Mit Betriebs- oder Personalrat ist die Chance etwa doppelt so hoch (OR 2,04).
Methodik Deutsche Stichprobe von ESENER-3 (2019), 1.234 Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten
Vorsicht Angaben der Betriebe; sagt nichts über die Qualität der Verfahren
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
↑
OR 2,50höheres Risiko depressiver Symptome nach schwerem Mobbing durch Kollegen
Workplace bullying and depressive symptoms among employees in Germany: prospective associations regarding severity and the role of the perpetrator
Lange, Burr, Rose & Conway (International Archives of Occupational and Environmental Health) · 2020
Schweres Mobbing durch Kollegen erhöhte das Fünf-Jahres-Risiko depressiver Symptome; der Effekt von schwerem Bossing war nicht signifikant.
Methodik Repräsentative Panelstudie, 5 Jahre Follow-up, N = 2.172
Vorsicht Nicht signifikanter Effekt bei Bossing heißt nicht, dass Bossing harmlos ist
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
14,6 %mittlere Mobbing-Prävalenz über 86 Stichproben
The impact of methodological moderators on prevalence rates of workplace bullying. A meta-analysis
Nielsen, Matthiesen & Einarsen (Journal of Occupational and Organizational Psychology) · 2010
Die Messmethode bestimmt die Quote: 11,3 Prozent bei Selbsteinordnung mit vorgegebener Definition, 14,8 Prozent bei Verhaltenslisten, 18,1 Prozent bei Selbsteinordnung ohne Definition.
In 38,2 Prozent der Fälle mobben Vorgesetzte allein, in 12,8 Prozent gemeinsam mit Kollegen. 43,9 Prozent der Betroffenen erkrankten, fast die Hälfte davon länger als sechs Wochen.
Methodik Repräsentativbefragung, Bezugsjahr 2000
Vorsicht Daten über 25 Jahre alt; Zahlen aus der Kurzfassung der Autorinnen und Autoren geprüft
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
70 %oft zitierte Scheiterquote von Change-Projekten, ohne valide Evidenz
Do 70 per cent of all organizational change initiatives really fail?
Hughes (Journal of Change Management) · 2011
Für die verbreitete Quote, 70 Prozent aller Veränderungen scheiterten, fand Hughes keine valide und verlässliche empirische Evidenz. Was „Scheitern“ heißt, ist in den Quellen nicht definiert.
Methodik Prüfung von fünf veröffentlichten Quellen, die die 70-Prozent-Quote nennen
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
33,5–61 %der Beschäftigten erleben destruktives Führungsverhalten (je nach Methode)
GrafikWie viele Beschäftigte destruktive Führung erlebenRepräsentative Stichprobe Norwegen, zwei Rechenwege
Gesamtanteil je nach Methode33,5–61,0 %
Wie viele Beschäftigte destruktive Führung erleben
Gesamtanteil je nach Methode
33,5–61 %
Quelle: Aasland et al. 2010
The Prevalence of Destructive Leadership Behaviour
Destruktive Führung ist verbreitet, passive Formen überwiegen: Laissez-faire war am häufigsten, tyrannisches Verhalten am seltensten. Viele Führungskräfte zeigen konstruktives und destruktives Verhalten zugleich.
Methodik Repräsentative Stichprobe der norwegischen Erwerbsbevölkerung, zwei Schätzverfahren (OCM und Latent-Class-Analyse)
Vorsicht Daten aus Norwegen; die Spanne ergibt sich aus der Rechenmethode
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
203Teilnehmende aus Programmen zur Führungskräfteentwicklung untersucht
Corporate psychopathy: Talking the walk
Babiak, Neumann & Hare (Behavioral Sciences & the Law) · 2010
Psychopathische Merkmale kamen häufiger vor als in Stichproben aus der Allgemeinbevölkerung. Sie hingen mit besseren Bewertungen für Charisma und Auftreten, aber schlechteren für Verantwortung und Leistung zusammen.
Methodik 203 Fachkräfte und Führungskräfte, PCL-R, interne 360°-Beurteilungen und Leistungsbewertungen
Vorsicht Kleine, von den Firmen ausgewählte Stichprobe; nicht hochrechenbar
BeratungFührungVon uns eingeordnet
20 %weltweites Engagement der Beschäftigten 2025
State of the Global Workplace, 2026 Edition
Gallup · 2026
Das weltweite Engagement lag 2025 bei 20 Prozent, das der Führungskräfte bei 22 Prozent, neun Punkte weniger als 2022. Gallup führt den Rückgang vor allem auf die sinkende Bindung der Führungskräfte zurück.
Methodik Methodik siehe Original
BeratungFührungVon uns eingeordnet
70 %der Engagement-Varianz zwischen Einheiten erklären Führungskräfte (mind.)
Managers Account for 70% of Variance in Employee Engagement
Gallup (Beck & Harter) · 2015
Führungskräfte erklären laut Gallup mindestens 70 Prozent der Varianz in Engagement-Werten zwischen Geschäftseinheiten. Die Zahl bezieht sich auf Unterschiede zwischen Teams.
Methodik Gallup-eigene Daten und Methoden, basierend auf dem Bericht „State of the American Manager“
Vorsicht Nicht in einer begutachteten Zeitschrift veröffentlicht; wird oft verkürzt zitiert
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
ρ = .34Zusammenhang geteilter Führung mit Teameffektivität
A meta-analysis of shared leadership and team effectiveness
Wang, Waldman & Zhang (Journal of Applied Psychology) · 2014
Geteilte Führung hängt mit ρ = .34 mit Teameffektivität zusammen, stärker bei komplexer Arbeit und stärker für Teamklima und Zusammenarbeit als für reine Leistung.
Methodik Meta-Analyse über 42 Stichproben
Vorsicht Befund zur Aufgabenkomplexität widerspricht D’Innocenzo et al. (2016)
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
r = .44transformationale Führung mit Erfolgskriterien (Contingent Reward .39)
GrafikWie stark Führungsstile mit Erfolgskriterien zusammenhängenMittlere Korrelation r, Meta-Analyse über 87 Quellen
.44transformationale Führung
.39Contingent Reward (verlässliche Anerkennung)
−.37Laissez-faire (Abwesenheit von Führung)
Wie stark Führungsstile mit Erfolgskriterien zusammenhängen
transformationale Führung
.44
Contingent Reward (verlässliche Anerkennung)
.39
Laissez-faire (Abwesenheit von Führung)
−.37
Quelle: Judge & Piccolo 2004
Transformational and Transactional Leadership: A Meta-Analytic Test of Their Relative Validity
Judge & Piccolo (Journal of Applied Psychology) · 2004
Transformationale Führung korreliert im Mittel mit .44 mit Erfolgskriterien, verlässliche Anerkennung (Contingent Reward) mit .39, Laissez-faire mit −.37. Beide aktiven Stile korrelieren mit .80.
Methodik Meta-Analyse, 626 Korrelationen aus 87 Quellen
Vorsicht Überwiegend Fragebogen- und Querschnittsdaten; Korrelation beweist keine Kausalität
WissenschaftWeiterbildungVon uns eingeordnet
g = 0.43–0.74Effekte von Coaching auf fünf individuelle Ergebnisbereiche
Does coaching work? A meta-analysis on the effects of coaching on individual level outcomes in an organizational context
Theeboom, Beersma & van Vianen (The Journal of Positive Psychology) · 2014
Coaching wirkt positiv auf Leistung und Fähigkeiten, Wohlbefinden, Bewältigung, Arbeitseinstellungen und zielgerichtete Selbststeuerung, mit Effekten von g = 0.43 (Bewältigung) bis 0.74 (Selbststeuerung).
Methodik Meta-Analyse zu Coaching im Organisationskontext
Vorsicht Viele kleine Studien mit unterschiedlichen Messgrößen
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
r = .22Übereinstimmung von Selbst- und Vorgesetztenurteil über Leistung
GrafikWas Studien über Selbstbild, Feedback und Coaching zeigen
r = .22Selbst- vs. Vorgesetztenurteil
115Stichproben, 37.752 Personen
24Längsschnittstudien zu 360°-Feedback
δ = 0.36Coaching, 17 Studien
Was Studien über Selbstbild, Feedback und Coaching zeigen
Selbst- vs. Vorgesetztenurteil
r = .22
Stichproben, 37.752 Personen
115
Längsschnittstudien zu 360°-Feedback
24
Coaching, 17 Studien
δ = 0.36
Quelle: Heidemeier & Moser 2009; Smither et al. 2005; Jones et al. 2016
Self–other agreement in job performance ratings: A meta-analytic test of a process model
Heidemeier & Moser (Journal of Applied Psychology) · 2009
Selbst- und Vorgesetztenurteile über die Arbeitsleistung korrelieren im Mittel mit .22 (korrigiert .34). In westlichen Stichproben fallen Selbsturteile günstiger aus (d = 0.32).
Methodik Meta-Analyse, 128 unabhängige Stichproben; Korrelation aus 115 Stichproben mit 37.752 Personen
Vorsicht Betrifft Leistungsurteile allgemein, nicht speziell Führungsverhalten
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
3.149Beschäftigte: Offenheit der Führung fördert Verbesserungsvorschläge
Leadership Behavior and Employee Voice: Is the Door Really Open?
Detert & Burris (Academy of Management Journal) · 2007
Offenheit der Führungskraft für Anregungen hängt konsistenter mit Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeitenden zusammen als transformationale Führung; vermittelt über psychologische Sicherheit.
Methodik Zweistufige Studie mit 3.149 Beschäftigten und 223 Führungskräften einer Restaurantkette
Vorsicht Eine Branche, ein Unternehmen
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
40Interviews: die meisten hatten Bedenken schon einmal verschwiegen
An Exploratory Study of Employee Silence: Issues that Employees Don’t Communicate Upward and Why
Milliken, Morrison & Hewlin (Journal of Management Studies) · 2003
Die meisten Befragten kannten Situationen, in denen sie ein Problem nicht an die Führungskraft herantrugen. Häufigster Grund: Angst, negativ abgestempelt zu werden und Beziehungen zu beschädigen.
Methodik Qualitative Interviews mit 40 Beschäftigten
Vorsicht Explorative Studie, keine repräsentative Stichprobe
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
↓
65 %weniger Krankheitstage im britischen Pilot 2022
GrafikBritischer Pilot: starke Zahlen, aber ohne Kontrollgruppe61 Unternehmen, rund 2.900 Beschäftigte, Juni bis Dezember 2022
Beschäftigte mit weniger Burnout71,0 %
weniger Krankheitstage65,0 %
weniger Abgänge57,0 %
Umsatzplus im Testnur 23 Firmen mit Daten1,4 %
Britischer Pilot: starke Zahlen, aber ohne Kontrollgruppe
Beschäftigte mit weniger Burnout
71 %
weniger Krankheitstage
65 %
weniger Abgänge
57 %
Umsatzplus im Test
1,4 %
Quelle: Autonomy 2023
The results are in: The UK’s four-day week pilot
Autonomy, 4 Day Week Global · 2023
Die Krankheitstage sanken um 65 Prozent, die Abgänge um 57 Prozent, 71 Prozent berichteten weniger Burnout. 56 von 61 Unternehmen machten weiter, 18 dauerhaft.
Methodik 61 Unternehmen, rund 2.900 Beschäftigte, Juni bis Dezember 2022
Vorsicht Keine Kontrollgruppe; Umsatzplus von 1,4 % beruht auf nur 23 Unternehmen
Amtliche StatistikGesundheitVon uns eingeordnet
5 %der Beschäftigten erleben wöchentlich Mobbing durch Vorgesetzte
GrafikWie verbreitet Mobbing durch Vorgesetzte in Deutschland istRepräsentative Befragung sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, 2011/12
17,1 %Mobbing überhaupt, auch seltener
7 %mindestens wöchentlich
5 %wöchentlich durch Vorgesetzte
4.143Befragte
Wie verbreitet Mobbing durch Vorgesetzte in Deutschland ist
Mobbing überhaupt, auch seltener
17,1 %
mindestens wöchentlich
7 %
wöchentlich durch Vorgesetzte
5 %
Befragte
4.143
Quelle: BAuA-Stellungnahme 2020; Lange et al. 2019
Stellungnahme der BAuA zur öffentlichen Anhörung „Mobbing im Arbeitsleben“ (Ausschussdrucksache 19(11)547)
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) · 24. Januar 2020
7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erlebten in den vorausgehenden sechs Monaten mindestens wöchentlich Mobbing, 5 Prozent durch Vorgesetzte (Bossing), knapp 3 Prozent durch Kollegen.
Methodik Repräsentative Befragung sozialversicherungspflichtig Beschäftigter 2011/12, ausgewertet bei Lange et al. 2019
Vorsicht Daten von 2011/12; Mobbing-Quoten hängen stark von der Definition ab
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
17,1 %berichten Mobbing überhaupt, auch seltenes
Workplace bullying among employees in Germany: prevalence estimates and the role of the perpetrator
Lange, Burr, Conway & Rose (International Archives of Occupational and Environmental Health) · 2019
Die Prävalenz reicht je nach Definition von 2,9 Prozent (schweres Mobbing durch Kollegen) bis 17,1 Prozent (Mobbing überhaupt). Jüngere sind häufiger von Bossing betroffen, Unterschiede nach Geschlecht gab es nicht.
Methodik Repräsentative Stichprobe von 4.143 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland
Vorsicht Selbstauskünfte; Werte hängen stark von Definition und Schweregrad ab
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
77.721Personen in 66 Stichproben: Mobbing geht mit psychischen und körperlichen Beschwerden einher
Outcomes of exposure to workplace bullying: A meta-analytic review
Nielsen & Einarsen (Work & Stress) · 2012
Mobbing hängt mit psychischen und körperlichen Gesundheitsproblemen, posttraumatischen Symptomen, Burnout und Kündigungsabsichten zusammen. Längsschnittlich sagt Mobbing spätere psychische Probleme voraus.
Methodik Zwei Meta-Analysen: 66 Querschnittsstichproben (N = 77.721) und 13 Längsschnittstichproben (N = 62.916)
Vorsicht Psychische Probleme erhöhen umgekehrt auch das Risiko, später Mobbing zu berichten
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
24,9 %der Beschäftigten arbeiten zumindest teilweise zu Hause (August 2026)
GrafikHomeoffice-Anteil: große Unterschiede zwischen BranchenBeschäftigte, die zumindest teilweise von zu Hause arbeiten
Dienstleistungen35,1 %
Alle BeschäftigtenAugust 202624,9 %
Großhandel17,7 %
Industrie16,4 %
Einzelhandel6,2 %
Bau5,1 %
Homeoffice-Anteil: große Unterschiede zwischen Branchen
Dienstleistungen
35,1 %
Alle Beschäftigten
24,9 %
Großhandel
17,7 %
Industrie
16,4 %
Einzelhandel
6,2 %
Bau
5,1 %
Quelle: ifo-Konjunkturumfrage (ifo, 07.09.2026)
One in Three Employees in the Service Sector Works From Home in Germany
ifo Institut · 7. September 2026
24,9 Prozent der Beschäftigten arbeiteten im August 2026 zumindest teilweise von zu Hause, im Dienstleistungssektor 35,1 Prozent. Der Anteil ist seit Jahren stabil.
Methodik ifo-Konjunkturumfrage, August 2026
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
76 %von 569 befragten Organisationen setzen New-Work-Praktiken ein
GrafikNew Work stärkt vor allem Selbstbestimmung, selten EinflussOrganisationen mit New-Work-Praktiken, die damit fördern …
Selbstbestimmung81,6 %
Einfluss auf Entscheidungen33,1 %
New Work stärkt vor allem Selbstbestimmung, selten Einfluss
76 Prozent der Organisationen setzen New-Work-Praktiken ein. Davon fördern 81,6 Prozent vor allem die Selbstbestimmung, nur 33,1 Prozent den Einfluss der Beschäftigten auf Entscheidungen.
Methodik Befragung von 569 Organisationen, freiwillige Teilnahme
Vorsicht Gelegenheitsstichprobe, nicht repräsentativ
WissenschaftGesundheitVon uns eingeordnet
2.896Beschäftigte in 141 Organisationen: weniger Burnout, bessere Gesundheit
Work time reduction via a 4-day workweek finds improvements in workers’ well-being
Fan, Schor et al. (Nature Human Behaviour) · 2025
Bei Beschäftigten mit Vier-Tage-Woche verbesserten sich Burnout, Zufriedenheit und Gesundheit, in zwölf Vergleichsunternehmen nicht. Je stärker die Arbeitszeit sank, desto größer der Effekt.
Methodik 2.896 Beschäftigte in 141 Organisationen, Vergleichsgruppe mit 285 Beschäftigten in 12 Unternehmen
Vorsicht Die Unternehmen haben sich selbst zur Teilnahme gemeldet
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
↓
ein Drittelweniger Kündigungen bei zwei Homeoffice-Tagen pro Woche
Hybrid working from home improves retention without damaging performance
Bloom, Han & Liang (Nature) · 2024
Zwei Homeoffice-Tage pro Woche senkten die Kündigungen um ein Drittel, ohne Unterschiede bei Leistungsbeurteilung und Beförderung über zwei Jahre.
Methodik Zufallsexperiment bei Trip.com mit 1.612 Beschäftigten, Beobachtung über zwei Jahre
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
73 %der Betriebe wollten nach dem Pilot weitermachen, 20 % kehrten zurück
GrafikDeutsche Pilotstudie 2024: die Kernzahlen
41 von 45Organisationen schlossen den Test ab
rund 4 Std.weniger Arbeitszeit pro Woche im Schnitt
38 Minutenmehr Schlaf pro Woche
34 %der Unternehmen senkten die Zeit um volle 20 %
Deutsche Pilotstudie 2024: die Kernzahlen
Organisationen schlossen den Test ab
41 von 45
weniger Arbeitszeit pro Woche im Schnitt
rund 4 Std.
mehr Schlaf pro Woche
38 Minuten
der Unternehmen senkten die Zeit um volle 20 %
34 %
Quelle: Universität Münster 2024, Personalwirtschaft, OMR
Pilotstudie Vier-Tage-Woche Deutschland
Universität Münster, Intraprenör, 4 Day Week Global · 18. Oktober 2024
Weniger Stressminuten und 38 Minuten mehr Schlaf pro Woche als in der Kontrollgruppe; Umsatz und Gewinn ohne signifikante Veränderung. Im Schnitt rund vier Stunden weniger Arbeitszeit.
Methodik Sechsmonatiger Test 2024, 45 Organisationen gestartet, 41 bis zum Ende, Kontrollgruppen, Smartwatch-Messung
Vorsicht Freiwillig teilnehmende Organisationen; Kontrollgruppen aus denselben Organisationen
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
↓
etwa 20 %weniger Produktivität pro Stunde bei vollständigem Homeoffice
Work from Home and Productivity: Evidence from Personnel and Analytics Data on IT Professionals
Gibbs, Mengel & Siemroth (IZA) · 2023
Beim Wechsel ins vollständige Homeoffice stiegen die Arbeitsstunden um rund 30 Prozent, die Produktivität pro Stunde sank um etwa 20 Prozent, vor allem durch mehr Abstimmungsaufwand.
Methodik Daten von über 10.000 IT-Fachkräften eines asiatischen IT-Dienstleisters in der Pandemie
Vorsicht Pandemiebedingungen nur begrenzt auf heutige, freiwillige Modelle übertragbar
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
46 Studienmit rund 12.800 Beschäftigten zu Homeoffice ausgewertet
The good, the bad, and the unknown about telecommuting
Gajendran & Harrison (Journal of Applied Psychology) · 2007
Homeoffice hat kleine positive Effekte auf Autonomie, Zufriedenheit und Leistung. Bei mehr als zweieinhalb Tagen außerhalb des Büros verschlechtern sich die Beziehungen im Kollegium.
Methodik Meta-Analyse, 46 Studien, rund 12.800 Beschäftigte
WissenschaftNew WorkVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
ρ = .48Zusammenhang wahrgenommener Autonomie mit Arbeitszufriedenheit
GrafikWelche Autonomie mit Zufriedenheit zusammenhängtKorrelation mit Arbeitszufriedenheit
Integrating motivational, social, and contextual work design features
Humphrey, Nahrgang & Morgeson (Journal of Applied Psychology) · 2007
Wahrgenommene Autonomie hängt mit Arbeitszufriedenheit (ρ = .48), organisationaler Bindung und innerer Arbeitsmotivation zusammen. Handlungsspielraum ist das am besten belegte New-Work-Element.
Methodik Meta-Analyse zur Arbeitsgestaltung
Amtliche StatistikGesundheitVon uns eingeordnet
65 %der Betriebe mit Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen psychische Belastungen
Antwort der Bundesregierung: Psychische Belastungen in der Arbeitswelt (Drucksache 21/3464), Daten der GDA-Betriebsbefragung 2023/2024
Deutscher Bundestag / Bundesregierung · Dezember 2025
68 Prozent der Betriebe haben eine Gefährdungsbeurteilung, 65 Prozent davon mit psychischen Belastungen. Je nach Größe reicht der Anteil von 59,1 Prozent (1–9 Beschäftigte) bis 82,6 Prozent.
Methodik GDA-Betriebsbefragung 2023/2024; Basis für die Anteile: n = 2.608 Betriebe mit Gefährdungsbeurteilung
Vorsicht Selbstauskünfte der Betriebe; Qualität der Beurteilungen nicht erhoben
WissenschaftRecruitingVon uns eingeordnet
.10–.20Punkte niedrigere Validität als bisher angenommen; strukturierte Interviews vorn
Revisiting meta-analytic estimates of validity in personnel selection: Addressing systematic overcorrection for restriction of range
Frühere Meta-Analysen haben die Vorhersagekraft vieler Auswahlverfahren überschätzt; bei den führenden Verfahren sinken die mittleren Schätzungen um .10 bis .20. Strukturierte Interviews stehen an der Spitze.
Methodik Neuauswertung bisheriger Meta-Analysen mit korrigierter Varianzeinschränkung
Vorsicht Vorhersage allgemeiner Arbeitsleistung, nicht speziell von Führungsverhalten
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
24Längsschnittstudien: Verbesserung nach 360°-Feedback meist klein
Does Performance Improve Following Multisource Feedback? A Theoretical Model, Meta-Analysis, and Review of Empirical Findings
Smither, London & Reilly (Personnel Psychology) · 2005
Nach 360°-Feedback verbessern sich die Einschätzungen meist nur wenig. Mehr Veränderung gibt es, wenn die Person Änderungsbedarf erkennt und akzeptiert, sich Ziele setzt und handelt.
Methodik Meta-Analyse von 24 Längsschnittstudien plus Literaturüberblick
Vorsicht Ältere Datenbasis; Effekte hängen stark von Umsetzung und Empfänger ab
WissenschaftKIVon uns eingeordnet
54,5 %der Unternehmen nutzen KI (Mai 2026)
More Than Half of Companies in Germany Use Artificial Intelligence
ifo Institut · 5. Juni 2026
54,5 Prozent der Unternehmen nutzen KI, nach 40,9 Prozent im Vorjahr. Bei Großunternehmen sind es 67,2 Prozent, bei mittleren 47,2 Prozent.
Methodik ifo-Konjunkturumfrage, Mai 2026
Vorsicht Teilnehmerkreis entspricht nicht der amtlichen Grundgesamtheit
BeratungKIVon uns eingeordnet
88 %nutzen KI in mindestens einer Unternehmensfunktion
The state of AI in 2025: Agents, innovation, and transformation
McKinsey · 2025
88 Prozent nutzen KI in mindestens einer Funktion, 62 Prozent experimentieren mit KI-Agenten, 23 Prozent skalieren Agenten irgendwo im Unternehmen.
Methodik 1.993 Befragte aus 105 Ländern, Juni bis Juli 2025
Vorsicht Selbstauskünfte einzelner Befragter; McKinsey zählt Befragte, nicht Unternehmen
Amtliche StatistikKIVon uns eingeordnet
26 %der Unternehmen ab 10 Beschäftigten nutzen KI (2025)
Unternehmen mit Nutzung von KI-Technologien nach Beschäftigtengrößenklassen
Destatis · 2025
26 Prozent der Unternehmen nutzen KI: 23 Prozent der kleinen, 36 Prozent der mittleren und 57 Prozent der großen Unternehmen.
Methodik Amtliche IKT-Erhebung, Unternehmen ab 10 Beschäftigten, EU-weit einheitliche Methodik
WissenschaftKIVon uns eingeordnet
37 %der Unternehmen aus Industrie und industrienahen Diensten nutzen KI
Wettbewerbsfaktor Künstliche Intelligenz
IW Köln · Juli 2025
37 Prozent der befragten Unternehmen nutzen KI, meist punktuell und vor allem mit kostenfreien Tools.
Methodik 1.038 Unternehmen aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen, IW-Zukunftspanel, Erhebung 2024
Vorsicht Nur Industrie und industrienahe Dienstleister, Stand 2024
Amtliche StatistikKIVon uns eingeordnet
31 %der KMU nutzen generative KI, Deutschland mit 39 % am höchsten
Generative AI and the SME Workforce: New Survey Evidence
OECD · 2025
31 Prozent der KMU nutzen generative KI, in Deutschland 39 Prozent. 50 Prozent der Nichtnutzer nennen fehlende Kompetenzen der Beschäftigten als Hürde.
Methodik über 5.000 KMU in sieben Ländern, Ende 2024
Vorsicht KMU-Werte liegen laut OECD höher als Zahlen nationaler Statistikämter
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
270.029Personen: Narzissmus am höchsten im jungen Erwachsenenalter
Age and gender differences in narcissism: A comprehensive study across eight measures and over 250,000 participants
Weidmann, Chopik, Ackerman et al. (Journal of Personality and Social Psychology) · 2023
Über acht Fragebögen hinweg sinkt Narzissmus mit dem Alter leicht (r = −.104). Männer erreichen im Schnitt etwas höhere Werte als Frauen, der Unterschied ist klein (−.079).
Methodik Faktorenanalyse (N = 5.736) und Meta-Analyse über acht Instrumente, N = 270.029
Vorsicht Querschnittsdaten; Effektgröße hängt vom verwendeten Fragebogen ab
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
57Studien: destruktive Führung schadet Einstellung, Wohlbefinden und Leistung
How bad are the effects of bad leaders? A meta-analysis of destructive leadership and its outcomes
Schyns & Schilling (The Leadership Quarterly) · 2013
Destruktive Führung hängt am stärksten mit negativen Einstellungen zur Führungskraft zusammen, dann mit kontraproduktivem Verhalten. Auch Wohlbefinden und Leistung sinken, Kündigungsabsichten steigen.
Methodik Meta-Analyse, 57 Studien aus über 200 gesichteten
Vorsicht Überwiegend Befragungsdaten; verschiedene Konzepte destruktiver Führung zusammengefasst
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
245Stichproben mit 43.907 Personen zu Dark Triad und Arbeitsverhalten
A meta-analysis of the Dark Triad and work behavior: A social exchange perspective
Kontraproduktives Arbeitsverhalten hängt mit allen drei Dark-Triad-Merkmalen zusammen, schwächere Leistung nur mit Machiavellismus und Psychopathie. Autorität und Landeskultur verändern das Bild.
Methodik Meta-Analyse, 245 unabhängige Stichproben aus Studien von 1951 bis 2011, N = 43.907
Vorsicht Überwiegend Fragebogen- und Korrelationsdaten; keine Aussage über Kausalität
Narzisstische CEOs tätigen mehr und größere Übernahmen und wechseln öfter die Strategie. Die Ergebnisse ihrer Firmen schwanken stärker, liegen im Mittel aber weder höher noch niedriger.
Methodik 111 CEOs der Computer-Hard- und Softwarebranche, 1992 bis 2004; Narzissmus indirekt gemessen (Foto im Geschäftsbericht, Ich-Gebrauch, Gehaltsabstand)
Vorsicht Eine Branche, USA; Narzissmus nur über indirekte Indikatoren erfasst
WissenschaftFührungVon uns eingeordnet
7 Treffenbis der gute erste Eindruck von Selbstüberhöhern kippt
Interpersonal and intrapsychic adaptiveness of trait self-enhancement: A mixed blessing?
Paulhus (Journal of Personality and Social Psychology) · 1998
Nach dem ersten Treffen galten Personen mit starker Selbstüberhöhung als umgänglich, ausgeglichen und kompetent, nach sieben Wochen urteilten die Gruppen negativ über sie.
Methodik Zwei Längsschnittstudien mit Diskussionsgruppen aus 4 bis 6 Personen, sieben Treffen à 20 Minuten
Vorsicht Studierendengruppen im Labor, keine Führungskräfte im Unternehmen
BeratungKIVon uns eingeordnet
37 %der Befragten berichten einen EBIT-Beitrag durch KI
GrafikViel gefühlte Produktivität, wenig messbarer Ergebnisbeitrag
80 %sehen höhere persönliche Produktivität
37 %berichten einen EBIT-Beitrag
rund 6 %gelten als AI High Performer
Viel gefühlte Produktivität, wenig messbarer Ergebnisbeitrag
sehen höhere persönliche Produktivität
80 %
berichten einen EBIT-Beitrag
37 %
gelten als AI High Performer
rund 6 %
Quelle: McKinsey State of AI 2026
The state of AI in 2026: On the road to ROI
McKinsey · August 2026
80 Prozent der Befragten sehen eine höhere persönliche Produktivität durch KI, aber nur 37 Prozent einen EBIT-Beitrag, unverändert zum Vorjahr. Rund 6 Prozent gelten als High Performer.
Methodik 1.719 Befragte aus 97 Ländern, online, Mai bis Juni 2026
Vorsicht Selbstauskünfte einzelner Befragter; McKinsey zählt Befragte, nicht Unternehmen
BeratungKIVon uns eingeordnet
66 %der Beschäftigten erhalten kaum Anleitung für die gesparte Zeit
AI at Work 2026: Why Strategy Matters More Than Tools
BCG · 3. Juni 2026
74 Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung nutzen KI regelmäßig. 66 Prozent erhalten kaum Anleitung, was sie mit gesparter Zeit tun sollen, nur 36 Prozent fühlen sich ausreichend weitergebildet.
Methodik knapp 12.000 Beschäftigte, Führungskräfte und Manager in über einem Dutzend Märkten
Vorsicht Beratungsstudie auf Basis von Selbstauskünften
2026 Work Trend Index: Agents, human agency, and the opportunity for every organization
Microsoft · 2026
Organisationsfaktoren wie Kultur und Unterstützung durch Vorgesetzte erklären 67 Prozent des berichteten KI-Nutzens, individuelle Faktoren 32 Prozent. Nutzen Vorgesetzte KI sichtbar, steigt der Nutzen um 17 Punkte.
Methodik 20.000 KI-Nutzende in 10 Ländern (darunter Deutschland), ergänzt um Microsoft-365-Nutzungsdaten
Vorsicht Herstellerstudie; nur KI-Nutzende befragt, keine Aussage über die Gesamtbelegschaft
VerbandKIVon uns eingeordnet
57 %der Unternehmen ab 20 Beschäftigten nutzen KI (2026)
GrafikBitkom: KI-Nutzung steigt von 20 auf 57 Prozent in zwei JahrenUnternehmen ab 20 Beschäftigten, die KI nutzen
202420 %
202536 %
202657 %
Bitkom: KI-Nutzung steigt von 20 auf 57 Prozent in zwei Jahren
2024
20 %
2025
36 %
2026
57 %
Quelle: Bitkom 2026
Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI
Bitkom · 14. September 2026
57 Prozent der Unternehmen nutzen KI, nach 36 Prozent 2025 und 20 Prozent 2024. 59 Prozent der Nutzer schöpfen das Potenzial nach eigener Aussage gar nicht aus.
Methodik 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, telefonisch, Juli bis August 2026
Vorsicht Verband der Digitalwirtschaft mit Interesse an hoher Verbreitung
BeratungKIVon uns eingeordnet
55 %positive Haltung zu generativer KI bei starker Führungsunterstützung
AI at Work 2025: Momentum Builds, but Gaps Remain
BCG · 26. Juni 2025
Bei starker Unterstützung durch die Führung steigt der Anteil der Beschäftigten mit positiver Haltung zu generativer KI von 15 auf 55 Prozent. Wer mindestens fünf Stunden Training erhielt, nutzte KI deutlich häufiger.
Methodik Methodik siehe Original
WissenschaftKIVon uns eingeordnet
95 %der Organisationen ohne messbaren Ergebnisbeitrag durch KI
The GenAI Divide: State of AI in Business 2025
MIT NANDA · 2025
Der Bericht sieht 95 Prozent der Organisationen ohne messbaren Ergebnisbeitrag. Extern beschaffte Lösungen erreichten etwa doppelt so oft den Regelbetrieb wie Eigenentwicklungen.
Methodik über 300 öffentliche KI-Initiativen, 52 Interviews, 153 Befragte auf Konferenzen
Vorsicht Vorläufig, nicht begutachtet; Herleitung der 95 Prozent im Bericht nicht nachvollziehbar
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
2,7 Mrd. €Umsatz der Personalberatungen in Deutschland 2025
GrafikDer Personalberatungsmarkt in Deutschland
rund 2,7 Mrd. €Umsatz 2025
1.975Personalberatungen
rund 14.225Beschäftigte
79 %des Umsatzes mit Executive Search
Der Personalberatungsmarkt in Deutschland
Umsatz 2025
rund 2,7 Mrd. €
Personalberatungen
1.975
Beschäftigte
rund 14.225
des Umsatzes mit Executive Search
79 %
Quelle: BDU 2026
Vorsichtige Trendwende im Personalberatungsmarkt
BDU · 17. April 2026
Personalberatungen setzten 2025 rund 2,7 Milliarden Euro um, 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr; für 2026 erwartet die Branche 2,77 Milliarden. 79 Prozent des Umsatzes entfallen auf Executive Search.
Methodik Methodik siehe Original
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
1.320 €netto: Ø Tagessatz eines Interim Managers (August 2026)
GrafikWie lange Interim-Mandate geplant sind
10,3 Monategeplante Laufzeit im Schnitt
9 MonateMedian der geplanten Laufzeit
rund 40,5 %der Mandate auf höchstens sechs Monate angelegt
Wie lange Interim-Mandate geplant sind
geplante Laufzeit im Schnitt
10,3 Monate
Median der geplanten Laufzeit
9 Monate
der Mandate auf höchstens sechs Monate angelegt
rund 40,5 %
Quelle: DDIM-Blitzumfrage August 2026
DDIM-Blitzumfrage August 2026
DDIM · 23. September 2026
Der Tagessatz lag im Schnitt bei 1.320 Euro netto, die geplante Laufzeit bei 10,3 Monaten (Median neun). Rund 40,5 Prozent der Mandate waren auf höchstens sechs Monate angelegt.
Methodik Umfrage unter DDIM-Mitgliedern, Ende August 2026
BeratungDienstleistermarktVon uns eingeordnet
↓
minus 7 %Umsatz der Zeitarbeitsbranche 2025 im Schnitt
GrafikZeitarbeitsumsatz in Deutschland laut Lünendonk-Liste 2026Umsatz 2025
HaysRang 9377 Mio. €
Robert HalfRang 17, geschätzt180 Mio. €
Zeitarbeitsumsatz in Deutschland laut Lünendonk-Liste 2026
Hays
377 Mio. €
Robert Half
180 Mio. €
Quelle: Lünendonk-Liste Zeitarbeit 2026
Lünendonk-Liste 2026: Zeitarbeit
Lünendonk · 12. Mai 2026
Die Zeitarbeitsbranche verlor 2025 im Schnitt 7 Prozent Umsatz. Die 25 größten Anbieter erwarten für 2026 im Schnitt 6,3 Prozent Wachstum.
Methodik Rangliste der Zeitarbeitsunternehmen nach Umsatz in Deutschland 2025
Vorsicht Einzelne Umsätze sind Schätzungen von Lünendonk
HerstellerRecruitingVon uns eingeordnet
44 %der Jobsuchenden brachen mindestens einen Bewerbungsprozess ab
GrafikWo zwischen Klick und Einstellung Interessierte verloren gehen
44 %der Jobsuchenden brachen mindestens eine Bewerbung ab
54 %erhielten nach einer Bewerbung keine Rückmeldung
40 %der Bewerbungen stuften Recruiter als qualifiziert ein
12,5 Std.Verwaltungsaufwand pro Einstellung laut Recruitern
Wo zwischen Klick und Einstellung Interessierte verloren gehen
der Jobsuchenden brachen mindestens eine Bewerbung ab
44 %
erhielten nach einer Bewerbung keine Rückmeldung
54 %
der Bewerbungen stuften Recruiter als qualifiziert ein
40 %
Verwaltungsaufwand pro Einstellung laut Recruitern
12,5 Std.
Quelle: Stepstone-Befragung, Sommer 2025
Nur jede siebte Bewerbung führt zum Jobinterview
Stepstone · 6. Oktober 2025
44 Prozent der Jobsuchenden brachen in zwölf Monaten mindestens einen Bewerbungsprozess ab, 54 Prozent erhielten keine Rückmeldung. Recruiter stuften nur 40 Prozent der Bewerbungen als qualifiziert ein.
Methodik Befragung von 4.023 Erwerbspersonen, Juni/Juli 2025
BeratungRecruitingVon uns eingeordnet
59 %der Studierenden nennen „Respekt für die Mitarbeitenden“
„Respekt für die Mitarbeitenden“ (59 Prozent) und „Wohlbefinden der Mitarbeitenden“ (51 Prozent) lagen bei Studierenden als Arbeitgebereigenschaften vorn.
Methodik 23.607 Studierende an 236 Hochschulen, 2025
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
27,5 %des Zieleinkommens: Ø Honorar der Personalberatungen 2024
Personalberatungsbranche in Deutschland 2025
BDU · 2025
Retainer-Personalberatungen berechneten 2024 im Schnitt 27,5 Prozent des Zieleinkommens, nach 28 Prozent 2023.
Methodik knapp 200 Personalberatungen, überwiegend Alleinauftrag und Retainer, Mai und Juni 2025
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
93 %der Kandidaten hatten binnen zwölf Monaten eine neue Aufgabe (2024)
GrafikWer ins Einzeloutplacement geht und was daraus wird
rund 65 %der Kandidaten zwischen 50 und 59 Jahren
112.000 €durchschnittliches Jahreseinkommen
93 %mit neuer Aufgabe innerhalb von zwölf Monaten
6 %gingen in die Selbstständigkeit
Wer ins Einzeloutplacement geht und was daraus wird
der Kandidaten zwischen 50 und 59 Jahren
rund 65 %
durchschnittliches Jahreseinkommen
112.000 €
mit neuer Aufgabe innerhalb von zwölf Monaten
93 %
gingen in die Selbstständigkeit
6 %
Quelle: BDU-Studie Outplacementberatung (2024, Angaben der Beratungen)
Outplacementberatung in Deutschland
BDU · 22. Mai 2025
Rund 60 Beratungen setzten 2024 98 Millionen Euro um und betreuten 11.000 Personen. Jeder zweite Auftrag war ein Projektoutplacement, 65 Prozent der Kandidaten waren 50 bis 59 Jahre alt.
Methodik Verbandsstudie, Bezugsjahr 2024, veröffentlicht Mai 2025
Vorsicht Vermittlungsquote beruht auf Angaben der Beratungen selbst
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
1.338 ۯ Kunden-Tagessatz Interim Management in Deutschland (2024)
AIMP-Marktstudie DACH 2024/25
AIMP · 2025
Der Kunden-Tagessatz lag 2024 bei 1.338 Euro inklusive Provider-Marge. 75 Prozent der Kunden waren mit dem Interim Manager zufrieden, 54 Prozent kamen über einen Provider.
Methodik Jährliche Befragung von Interim Managern, Providern und Kunden; Daten 2024
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
31,2 %der Interim Manager nennen Change Management als Einsatzanlass
31,2 Prozent nennen Change Management als Einsatzanlass, 13,8 Prozent Krisenmanagement. Rund 60 Prozent der Mandate werden direkt akquiriert, 63 Prozent dauern drei bis zwölf Monate.
Methodik Befragung von 1.671 Interim Managern
BeratungDienstleistermarktVon uns eingeordnet
175,98 €netto: Ø Stundensatz im Business Coaching
GrafikBusiness Coaching in Zahlen
175,98 ۯ Stundensatz netto
11,76 Std.Ø Dauer eines Coaching-Prozesses
rund 2.070 €pro Fall, vereinfacht gerechnet
Business Coaching in Zahlen
Ø Stundensatz netto
175,98 €
Ø Dauer eines Coaching-Prozesses
11,76 Std.
pro Fall, vereinfacht gerechnet
rund 2.070 €
Quelle: RAUEN Coaching-Marktanalyse 2024
RAUEN Coaching-Marktanalyse 2024
RAUEN · 16. Mai 2024
Eine Coaching-Stunde kostet im Schnitt 175,98 Euro netto, ein Prozess dauert im Mittel 11,76 Stunden, rund 2.070 Euro pro Fall. 53,90 Prozent der Coachings finden persönlich statt.
Methodik Online-Befragung unter 1.100 Business Coaches, November 2023 bis März 2024
Vorsicht Alle Werte aus Sicht der Coaches (Selbstauskunft)
WissenschaftWeiterbildungVon uns eingeordnet
1.347 €investierten Unternehmen 2022 pro Beschäftigtem, Arbeitszeit eingerechnet
GrafikFührung ist selten unter den Top-WeiterbildungsthemenAnteil der Unternehmen, die es unter ihren drei häufigsten Themen nennen
Berufliches Fachwissen85,8 %
IT-Anwenderkenntnisse41,9 %
Führung und Change-Prozesse17,9 %
Führung ist selten unter den Top-Weiterbildungsthemen
Berufliches Fachwissen
85,8 %
IT-Anwenderkenntnisse
41,9 %
Führung und Change-Prozesse
17,9 %
Quelle: IW-Weiterbildungserhebung 2023
IW-Weiterbildungserhebung 2023
IW Köln · 2023
Unternehmen investierten 2022 insgesamt 46,4 Milliarden Euro in Weiterbildung, davon 639 von 1.347 Euro pro Kopf indirekte Kosten. 93 Prozent boten Weiterbildung an.
Methodik Methodik siehe Original; Kostenangaben beziehen sich auf 2022
Amtliche StatistikWeiterbildungVon uns eingeordnet
48 %Teilnahmequote an betrieblicher Weiterbildung (18–64 Jahre, 2022)
Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2022 (AES-Trendbericht)
BMFTR · 2022
48 Prozent der 18- bis 64-Jährigen nahmen 2022 an betrieblicher Weiterbildung teil.
Methodik Adult Education Survey, Personen von 18 bis 64 Jahren, Bezugsjahr 2022
VerbandDienstleistermarktVon uns eingeordnet
12,2 Wochendauerte eine Besetzung über Personalberatung im Schnitt
GrafikWas ein Suchauftrag im Schnitt bedeutet
rund 110angesprochene Personen pro Suchauftrag
12,2 Wochendurchschnittliche Dauer bis zur Besetzung
Was ein Suchauftrag im Schnitt bedeutet
angesprochene Personen pro Suchauftrag
rund 110
durchschnittliche Dauer bis zur Besetzung
12,2 Wochen
Quelle: BDU-Studie 2022
BDU-Studie Personalberatung 2022
BDU · 2022
Eine Besetzung über Personalberatung dauerte im Schnitt 12,2 Wochen, pro Suchauftrag wurden rund 110 Personen angesprochen.
2,5Score oder schlechter: Befragte verzichten auf die Bewerbung
Wie stark Bewertungsportale die Wahrnehmung prägen
der Jobsuchenden nutzten Arbeitgeberbewertungsportale
73,6 %
davon schauten auf den Gesamtscore
86,9 %
Score oder schlechter: Befragte verzichten auf die Bewerbung
2,5
Quelle: Trendence-Befragung 2021
Mitarbeiterbewertungen als Prüfsiegel (Trendence-Studie)
Trendence · 2021
73,6 Prozent der Jobsuchenden nutzen Bewertungsportale. 54 Prozent bewerben sich bei Unstimmigkeiten zwischen Selbstdarstellung und Bewertungen nicht.
Methodik Befragung von 1.647 Personen, 2021
WissenschaftWeiterbildungVon uns eingeordnet
0Effektstärke1
δ = .82Effekt von Führungstrainings auf den Verhaltenstransfer
GrafikFührungstrainings wirken auf allen vier Kirkpatrick-EbenenEffektstärke δ, 335 unabhängige Stichproben
Reaktionen0,63
Lernen0,73
Verhaltenstransfer0,82
Ergebnisse0,72
Führungstrainings wirken auf allen vier Kirkpatrick-Ebenen
Reaktionen
0,63
Lernen
0,73
Verhaltenstransfer
0,82
Ergebnisse
0,72
Quelle: Lacerenza et al. 2017
Leadership training design, delivery, and implementation: A meta-analysis
Lacerenza et al. (Journal of Applied Psychology) · 2017
Führungstrainings wirken auf allen vier Kirkpatrick-Ebenen, beim Transfer mit δ = .82. Wirksamer sind Programme mit Bedarfsanalyse, Feedback, Übung, verteilten Terminen und Präsenz.
δ = 0,36Effekt von Coaching auf organisationale Ergebnisse insgesamt
GrafikWo Coaching laut Meta-Analyse am stärksten wirktEffektstärke δ je Ergebnisbereich
Fähigkeiten0,28
Organisationale Ergebnisse0,36
Einstellungen0,51
Individuelle Leistung1,24
Wo Coaching laut Meta-Analyse am stärksten wirkt
Fähigkeiten
0,28
Organisationale Ergebnisse
0,36
Einstellungen
0,51
Individuelle Leistung
1,24
Quelle: Jones, Woods & Guillaume 2016
The effectiveness of workplace coaching: A meta-analysis
Jones, Woods & Guillaume (JOOP) · 2016
Coaching im Arbeitskontext wirkt positiv: insgesamt δ = 0,36 auf organisationale Ergebnisse, 0,28 auf Fähigkeiten, 0,51 auf Einstellungen und 1,24 auf individuelle Leistungsergebnisse.
Methodik Meta-Analyse zu Coaching am Arbeitsplatz
September 2026
Amtliche StatistikArbeitsmarktNeu erschienen
2,994 Mio.Arbeitslose im September 2026 (Quote 6,4 Prozent)
Arbeitsmarkt im September 2026: Herbstbelebung beginnt ohne Schwung
Bundesagentur für Arbeit · 30. September 2026
Im September 2026 waren 2,994 Millionen Menschen arbeitslos, 40.000 mehr als ein Jahr zuvor. Saisonbereinigt stieg die Zahl um 12.000. Gemeldet waren 660.000 Arbeitsstellen.
Methodik Monatsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichtsmonat September 2026
HerstellerRecruitingNeu erschienen
87,6 %empfehlen den Arbeitgeber nach Enttäuschung im Bewerbungsprozess nicht weiter
Candidate Experience Studie 2026
softgarden · 30. September 2026
87,6 Prozent der Befragten lehnen nach einer Enttäuschung im Bewerbungsprozess eine Weiterempfehlung des Arbeitgebers ab, 84,9 Prozent würden sich dort nicht erneut bewerben.
Methodik Quantitative Online-Befragung von 3.163 Personen (softgarden- und Trendence-Panel), 30.04. bis 01.06.2026
Vorsicht Herstellerstudie, Online-Befragung, nicht repräsentativ
WissenschaftArbeitsmarktNeu erschienen
↓
minus 210.000Erwerbstätige im Jahresdurchschnitt 2026 (Prognose)
IAB-Prognose für 2026/2027: Erwerbstätigkeit schrumpft trotz besserer Konjunktur
IAB · 24. September 2026
Das IAB erwartet für 2026 trotz 1,2 Prozent Wirtschaftswachstum 210.000 Erwerbstätige weniger, 2027 weitere 140.000. Die Arbeitslosigkeit steigt 2026 um 50.000.
Methodik Methodik siehe Original
HerstellerRecruitingNeu erschienen
↓
minus 46 %Stellenanzeigen für Einstiegsjobs im Juli 2026 gegenüber 2019
Berufseinstieg: Stellenangebot sinkt, Ausbildungssystem bietet einen Anker
Indeed Hiring Lab · 23. September 2026
Das Stellenangebot für Einstiegsjobs ist seit 2022 um mehr als zwei Drittel gesunken und lag im Juli 2026 46 Prozent unter 2019. Ausbildungsstellen lagen 50 Prozent über dem Niveau von 2019.
Methodik Auswertung von Stellenanzeigen auf Indeed
Vorsicht Herstellerdaten; bildet nur Anzeigen auf der eigenen Plattform ab
WissenschaftArbeitsmarktNeu erschienen
1,02 Mio.offene Stellen im zweiten Quartal 2026 (minus 11 Prozent zum Vorquartal)
Rückgang der offenen Stellen im zweiten Quartal 2026 auf rund 1 Million
IAB · 3. September 2026
Im zweiten Quartal 2026 gab es rund 1 Million offene Stellen, rund 3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auf 100 offene Stellen kamen bundesweit 291 Arbeitslose.
Methodik IAB-Stellenerhebung, Antworten von 8.529 Arbeitgebern, zweites Quartal 2026
WissenschaftRecruitingNeu erschienen
72 %der Bewerbungen sind aus Sicht der Betriebe ungeeignet
IAB-Stellenerhebung 2/2026: Fast drei von vier Bewerbungen sind aus betrieblicher Sicht ungeeignet
IAB · 3. September 2026
Betriebe stuften rund 72 Prozent der Bewerbungen als ungeeignet ein. Die Zahl der Bewerbungen je Stelle stieg von 9 im Jahr 2022 auf 16 im Jahr 2025.
Methodik IAB-Stellenerhebung, 8.529 Arbeitgeber im zweiten Quartal 2026; Auswertung 2022 bis 2025 ohne Ausbildungsstellen
plus 1,5 %Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber Vorjahresquartal
Reallöhne im 2. Quartal 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresquartal
Destatis · 27. August 2026
Im 2. Quartal 2026 lagen die Nominallöhne 4,1 Prozent über dem Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise 2,5 Prozent. Das unterste Fünftel der Vollzeitbeschäftigten legte um 6,7 Prozent zu, das oberste um 3,3 Prozent.
Methodik Nominal- und Reallohnindex, Pressemitteilung Nr. 308
WissenschaftVergütung & BenefitsNeu erschienen
3,1 %nominaler Anstieg der Tariflöhne 2026 (real: 0,7 Prozent)
Tariflöhne steigen 2026 nach den bislang vorliegenden Abschlüssen nominal um 3,1 Prozent
WSI / Hans-Böckler-Stiftung · 25. August 2026
Die Tariflöhne steigen 2026 nach bisherigen Abschlüssen nominal um 3,1 Prozent, real um 0,7 Prozent. Für mehr als 15 Millionen Beschäftigte sind Erhöhungen vereinbart.
Vorsicht Zwischenstand: weitere Abschlüsse 2026 (z. B. Metall, Handel) stehen aus
Juli 2026
WissenschaftNew WorkNeu erschienen
64,5 %der abhängig Beschäftigten arbeiten (fast) ausschließlich im Betrieb
WSI-Erwerbspersonenbefragung: Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
WSI der Hans-Böckler-Stiftung · 29. Juli 2026
64,5 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiten ausschließlich oder zu mindestens neun Zehnteln im Betrieb. Wer homeofficefähige Aufgaben hat, wünscht sich gut die Hälfte der Zeit zu Hause, real ist es gut ein Drittel.
Methodik WSI-Erwerbspersonenbefragung, Wellen November 2024 und 2025, zuletzt rund 6.200 Befragte
7 % aller Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten 2025 mindestens 49 Stunden pro Woche
Destatis · 23. Juli 2026
30,3 Prozent der Führungspositionen waren 2025 mit Frauen besetzt, bei einem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 47,1 Prozent. 1992 lag der Wert bei 25,8 Prozent.
Methodik Mikrozensus und integrierte Arbeitskräfteerhebung 2025, Erstergebnisse
VerbandGesundheitNeu erschienen
5,3 %Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 (Vorjahr: 5,4 Prozent)
Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken
DAK-Gesundheit · 20. Juli 2026
Der Krankenstand lag im ersten Halbjahr 2026 bei 5,3 Prozent. Fehltage wegen Atemwegserkrankungen sanken um 21 Prozent, wegen psychischer Erkrankungen stiegen sie um 9 Prozent.
Methodik IGES-Auswertung der AU-Daten von rund 2,2 Mio. erwerbstätigen DAK-Versicherten, Januar bis Juni 2026
Juni 2026
HerstellerRecruitingNeu erschienen
43,2 %der Bewerbenden nutzen KI für das Anschreiben
KI trifft Recruiting 2026
softgarden · 30. Juni 2026
73,5 Prozent der Bewerbenden sind (potenzielle) KI-Nutzer. Der Anteil, der KI für das Anschreiben einsetzt, hat sich seit Frühjahr 2023 mehr als verdreifacht und liegt bei 43,2 Prozent.
Methodik Befragung von knapp 7.000 Bewerbenden; Methodik siehe Original
Vorsicht Herstellerstudie, nicht repräsentativ
BeratungDienstleistermarktNeu erschienen
30,6 Mrd. €Marktvolumen Zeitarbeit in Deutschland 2025 (minus 4,1 Prozent)
Nach Jahren der Krise: Zeitarbeitsbranche rechnet mit Rückkehr zum Wachstum
Lünendonk · 24. Juni 2026
Das Marktvolumen der Arbeitnehmerüberlassung sank 2025 auf 30,6 Mrd. Euro. 67 Prozent der befragten Personaldienstleister hatten rückläufige Umsätze, für 2026 erwarten sie im Schnitt 6,7 Prozent Wachstum.
Methodik Lünendonk-Studie 2026 „Zeitarbeit in Deutschland“: Angaben von 85 Personaldienstleistern, ergänzt um Hintergrundgespräche
Vorsicht Beratungsstudie auf Basis von Unternehmensangaben
VerbandGesundheitNeu erschienen
> 50 %der Beschäftigten ab 50 wollen vorzeitig in Rente gehen
Mehr als die Hälfte der älteren Beschäftigten will vorzeitig in Rente
DAK-Gesundheit · 22. Juni 2026
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 will vorzeitig in Rente, bei schlechter Gesundheit 60 Prozent. 40 Prozent wünschen sich mehr Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung.
Methodik IGES-Befragung von rund 7.000 Beschäftigten; AU-Daten von 2,4 Mio. DAK-versicherten Erwerbstätigen
WissenschaftVergütung & BenefitsNeu erschienen
44 %der Beschäftigten in der Privatwirtschaft erhalten Urlaubsgeld
Neue Auswertung des WSI-Tarifarchivs: Nur 44 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft erhalten Urlaubsgeld – mit Tarifvertrag steigt der Anteil auf 73 Prozent
WSI / Hans-Böckler-Stiftung · 16. Juni 2026
44 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft erhalten Urlaubsgeld, mit Tarifvertrag 73 Prozent, ohne 35 Prozent. Männer bekommen es häufiger (49 Prozent) als Frauen (38 Prozent).
Methodik Online-Befragung Lohnspiegel.de, 50.002 Beschäftigte, 1. Mai 2025 bis 31. Mai 2026
Vorsicht Online-Befragung, nicht repräsentativ
WissenschaftWeiterbildungNeu erschienen
77 %der non-formalen Weiterbildungsaktivitäten finden im betrieblichen Kontext statt
Bildung in Deutschland 2026
Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung (u. a. DIE) · 15. Juni 2026
77 Prozent der non-formalen Weiterbildungsaktivitäten finden im betrieblichen Kontext statt. Zugleich unterstützten im ersten Halbjahr 2024 nur 44 Prozent der Betriebe Weiterbildung, 2019 waren es 55 Prozent.
Methodik Methodik siehe Original
WissenschaftKINeu erschienen
knapp 60 %der Unternehmen der Informationswirtschaft stellen generative KI gezielt bereit
Kaum Unternehmen verbieten KI-Einsatz
ZEW Mannheim · 8. Juni 2026
Knapp 60 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft stellen ihren Beschäftigten gezielt generative KI bereit, im Verarbeitenden Gewerbe 30 Prozent. Ein Verbot gibt es bei 4 beziehungsweise 8 Prozent.
Methodik ZEW-Konjunkturumfrage Informationswirtschaft, rund 1.500 Unternehmen, März und April 2026
66,4 %der erwerbstätigen Mütter mit Kindern unter 18 arbeiteten 2025 in Teilzeit
Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2025 im Schnitt 39,9 Wochenstunden
Destatis · 27. Mai 2026
Die Teilzeitquote abhängig Beschäftigter erreichte 2025 31,9 Prozent, bei Frauen 50,6 Prozent, bei Männern 14,3 Prozent. Von den Müttern arbeiteten 66,4 Prozent in Teilzeit, von den Vätern 8,6 Prozent.
Methodik Mikrozensus 2025, Erstergebnisse; Eltern im Alter von 25 bis 49 Jahren
VerbandFührungNeu erschienen
75 %der HR-Verantwortlichen sind mit ihrem Performance Management unzufrieden
„State of HR“ 2026: HR gewinnt strategisch an Bedeutung – kämpft aber weiter mit Umsetzung und Wirkung
DGFP und Gallup · 12. Mai 2026
75 Prozent der befragten HR-Fach- und Führungskräfte sind mit dem Performance Management ihres Unternehmens mehr oder weniger unzufrieden. 81 Prozent nutzen KI täglich oder mehrmals pro Woche.
Methodik Online-Befragung von 312 HR-Fach- und Führungskräften aus dem DGFP-Netzwerk, 27.01. bis 25.02.2026
Vorsicht Online-Befragung im Verbandsnetzwerk, nicht repräsentativ
VerbandKINeu erschienen
29 %der Erwerbstätigen halten ihre Vorgesetzten für durch KI ersetzbar
3 von 10 sagen: KI könnte meinen Chef ersetzen
Bitkom · 11. Mai 2026
29 Prozent der Erwerbstätigen halten ihre Vorgesetzten für durch KI ersetzbar, 23 Prozent ihre eigene Tätigkeit. 38 Prozent erhalten vom Arbeitgeber Zugriff auf KI-Anwendungen, 27 Prozent nutzen sie aktiv.
Methodik Repräsentative Telefonbefragung durch Bitkom Research, 1.003 Personen ab 16 Jahren, darunter 550 Erwerbstätige, KW 8 bis 11 2026
Amtliche StatistikKINeu erschienen
20,8 %der Erwerbstätigen nutzen bei der Arbeit Technologien, die KI einsetzen
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 (Kapitel C5: KI in der Erwerbstätigkeit)
BIBB · 6. Mai 2026
20,8 Prozent der Erwerbstätigen gaben an, bei der Arbeit KI-gestützte Technologien zu nutzen. Rund zwei Drittel der Nutzenden arbeiteten erstmals in den letzten zwei Jahren damit.
Methodik BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2024, 20.006 Erwerbstätige, CATI, Oktober 2023 bis April 2024
Vorsicht Daten von 2023/24; andere Erhebungen mit weiterer KI-Definition (DiWaBe) messen deutlich höhere Werte
WissenschaftKINeu erschienen
rund 25 %der Betriebe nutzten 2025 generative KI (2023: 5 Prozent)
Jeder vierte Betrieb in Deutschland nutzt generative KI
IAB · 5. Mai 2026
Rund ein Viertel der Betriebe setzte 2025 generative KI ein, 2023 waren es 5 Prozent. Weitere 9 Prozent planen den Einsatz. Weiterbildungen zum Umgang damit bot mehr als jeder vierte nutzende Betrieb an.
Methodik IAB-Betriebspanel 2025, repräsentative Befragung von rund 15.000 Betrieben; IAB-Kurzbericht 8/2026
April 2026
Amtliche StatistikArbeitsmarktNeu erschienen
45,00 €Arbeitskosten je geleistete Stunde 2025 (plus 3,6 Prozent)
Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro
Destatis · 29. April 2026
Eine Arbeitsstunde kostete Arbeitgeber 2025 im Schnitt 45,00 Euro, 3,6 Prozent mehr als 2024. Das sind rund 29 Prozent mehr als im EU-Durchschnitt von 34,90 Euro.
Methodik Jahresschätzung auf Basis der Arbeitskostenerhebung 2024, Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen
WissenschaftKINeu erschienen
16 %-PunkteUnterschied in der KI-Nutzung zwischen Frauen und Männern
Gender AI Gap: Betriebe müssen KI aktiv implementieren, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen zu realisieren
IAB · 23. April 2026
Männer nutzen KI um 16 Prozentpunkte häufiger als Frauen, nach Kontrolle weiterer Merkmale bleiben 8 Prozentpunkte. Vom Arbeitgeber angebotene Schulungen verkleinern die Lücke bei intensiver Nutzung deutlich.
Methodik Auswertung des D21-Digital-Index (Juli 2024), 4.806 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren
Amtliche StatistikNew WorkNeu erschienen
25 %der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 zumindest gelegentlich im Homeoffice
Anteil leicht gestiegen: 25 % der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 im Homeoffice
Statistisches Bundesamt (Destatis) · 22. April 2026
25 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 zumindest gelegentlich im Homeoffice (2023: 23 Prozent). 24 Prozent der Nutzenden arbeiteten ausschließlich zu Hause, in Großunternehmen lag die Quote bei 35 Prozent.
Methodik Mikrozensus 2025 (Erstergebnisse); Homeoffice an mindestens einem Tag in den vier Wochen vor der Befragung
WissenschaftWeiterbildungNeu erschienen
45 %der Betriebe förderten im ersten Halbjahr 2025 Weiterbildung
Betriebliche Weiterbildung in Krisenzeiten: Die erhoffte Trendwende bleibt aus
IAB · 15. April 2026
45 Prozent der Betriebe förderten im ersten Halbjahr 2025 Weiterbildung, vor der Pandemie waren es 55 Prozent. 31 Prozent der Beschäftigten nahmen teil, 2019 waren es 36 Prozent.
Methodik IAB-Betriebspanel, erstes Halbjahr 2025
März 2026
WissenschaftArbeitsmarktNeu erschienen
369.516rechnerisch nicht besetzbare Stellen für Qualifizierte 2025
KOFA Kompakt 3/2026: Jahresrückblick 2025: Schwacher Arbeitsmarkt – erste Impulse durch Sondervermögen?
Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) · 25. März 2026
2025 blieb jede dritte offene Stelle für qualifizierte Arbeitskräfte (33,3 Prozent) rechnerisch unbesetzt. Die Fachkräftelücke sank gegenüber 2024 um 24,1 Prozent.
Methodik IW-Fachkräftedatenbank auf Basis von Sonderauswertungen der BA und der IAB-Stellenerhebung, Jahresdurchschnitt 2025
WissenschaftNew WorkNeu erschienen
34 %der mobil Arbeitenden erhielten Vorgaben für weniger Homeoffice
Zurück ins Büro? Verbreitung, Hintergründe und Folgen von Return-to-Office-Initiativen (WSI Policy Brief Nr. 96)
WSI der Hans-Böckler-Stiftung · 23. März 2026
34 Prozent der Erwerbstätigen, die auch mobil arbeiten, wurden mit Vorgaben für mehr Präsenz konfrontiert, 21 Prozent in den zwölf Monaten vor der Befragung. Verlangt wurden meist drei Präsenztage pro Woche.
Methodik WSI-Erwerbspersonenbefragung November/Dezember 2025, rund 2.600 Personen mit homeofficefähigem Job
WissenschaftGesundheitNeu erschienen
23,3 TageFehltage je AOK-versichertem Beschäftigten 2025 (2024: 23,9)
Fehlzeiten-Bilanz 2025: Leichter Rückgang der Krankheitstage, weiterhin hohe Ausfallzeiten wegen Langzeiterkrankungen
WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) · 16. März 2026
AOK-Versicherte fehlten 2025 im Schnitt 23,3 Tage. Langzeitfälle über sechs Wochen machten 3,3 Prozent der Fälle, aber 40 Prozent der Fehltage aus. Ohne eAU-Effekt wären es laut Modell 20,8 Tage.
Methodik AU-Daten von rund 14,9 Mio. AOK-versicherten Beschäftigten, Jahr 2025
BeratungFührungNeu erschienen
10 %der Beschäftigten sind emotional hoch an ihren Arbeitgeber gebunden (2025)
Gallup Engagement Index Deutschland 2025: Abwärtstrend gestoppt: emotionale Mitarbeiterbindung stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Gallup · 12. März 2026
10 Prozent der Beschäftigten sind emotional hoch gebunden (2024: 9 Prozent), 77 Prozent gering, 13 Prozent gar nicht. Gallup beziffert die Produktivitätseinbußen durch innere Kündigung auf 119,2 bis 142,3 Mrd. Euro.
Methodik Telefonbefragung von 1.700 zufällig ausgewählten Beschäftigten ab 18 Jahren, 17.11. bis 20.12.2025
16 %der mittelständischen Unternehmen wurden 2025 von Frauen geführt
KfW Research: Wieder mehr Frauen an der Spitze mittelständischer Unternehmen
KfW Research · 8. März 2026
Rund 621.000 der etwa 3,87 Millionen Mittelständler wurden 2025 von einer Frau geführt, 16 Prozent. 2024 lag der Anteil bei 14,3 Prozent, dem niedrigsten Wert seit 2003.
Methodik Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels, repräsentative Befragung
BeratungFührungNeu erschienen
28 %der Unternehmen fördern Leistung gezielt
HR-Report 2026 / Leistung fördern, nicht nur fordern
Hays AG · 3. März 2026
44 Prozent sagen, ihr Unternehmen fordere Leistung systematisch ein, 38 Prozent messen sie regelmäßig, 28 Prozent fördern sie gezielt. 65 Prozent der Mitarbeitenden sehen Führungsfehler als Ursache sinkender Leistung.
Methodik Befragung von 907 Führungskräften und Mitarbeitenden, mit dem Institut für Employability (IBE)
Vorsicht Studie eines Personaldienstleisters; Erhebungszeitraum und Länder in der Mitteilung nicht genannt
Die Nominallöhne stiegen 2025 um 4,2 Prozent, die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent, die Reallöhne um 1,9 Prozent. Das Fünftel mit den geringsten Verdiensten hatte mit 6,0 Prozent das stärkste Plus.
Methodik Nominal- und Reallohnindex, Pressemitteilung Nr. 068
16 %unbereinigter Gender Pay Gap 2025 (bereinigt: 6 %)
Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert bei 37 %
Destatis · 26. Februar 2026
Frauen verdienten 2025 pro Stunde 16 Prozent weniger als Männer, bereinigt 6 Prozent. Der Gender Gap Arbeitsmarkt, der auch Arbeitszeit und Erwerbsbeteiligung einbezieht, lag unverändert bei 37 Prozent.
Methodik Verdiensterhebung (Berichtsmonat April 2025) und Mikrozensus
VerbandDienstleistermarktNeu erschienen
2,7 Mrd. €geschätztes Marktvolumen Interim Management in Deutschland
DDIM Marktstudie 2026: Interim Management behauptet sich in anspruchsvollem Marktumfeld
DDIM · 20. Februar 2026
Die DDIM schätzt das Marktvolumen auf rund 2,7 Mrd. Euro. Die Auslastung soll von 79 Prozent (2025) auf 81 Prozent (2026) steigen, der durchschnittliche Tagessatz liegt bei 1.317 Euro.
Methodik Befragung von über 800 DDIM-Mitgliedern und rund 30 Provider-Partnern
Vorsicht Verband mit Eigeninteresse; Mitgliederbefragung, Werte teils Prognosen
Januar 2026
VerbandGesundheitNeu erschienen
18,6 TageKrankschreibungstage je TK-versicherter Erwerbsperson 2025 (2024: 19,1)
Leichter Rückgang beim Krankenstand - Erkältungen nehmen ab, psychische Diagnosen legen zu
Techniker Krankenkasse · 27. Januar 2026
TK-Versicherte waren 2025 im Schnitt 18,6 Tage krankgeschrieben. Erkältungsdiagnosen gingen zurück, psychische Diagnosen stiegen auf 3,81 Tage je Erwerbsperson.
Methodik AU-Daten von rund 6,2 Mio. TK-versicherten Erwerbspersonen (Beschäftigte und ALG-I-Beziehende), Jahr 2025
4,8 Mio.Jobs von der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2026 betroffen (Obergrenze)
Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro betraf bis zu 4,8 Millionen Jobs
Destatis · 22. Januar 2026
Bis zu 4,8 Millionen Jobs, rund 12 Prozent, lagen im April 2025 unter 13,90 Euro je Stunde. Im Gastgewerbe waren 47 Prozent der Jobs betroffen.
Methodik Schätzung auf Basis der Verdiensterhebung April 2025, Pressemitteilung Nr. 025
Vorsicht Obergrenze: Lohnentwicklung nach April 2025 nicht berücksichtigt
HerstellerRecruitingNeu erschienen
52 %finden die Jobsuche schwieriger als im Vorjahr
Jobsuche 2026: Mehrheit der Deutschen fühlt sich unvorbereitet - LinkedIn-Umfrage zeigt wachsende Unsicherheit und neue Chancen
LinkedIn · 8. Januar 2026
52 Prozent der Befragten finden die Jobsuche schwieriger als im Vorjahr, fast 80 Prozent fühlen sich darauf nicht ausreichend vorbereitet. 75 Prozent der Jobsuchenden setzen KI-Tools ein.
Methodik Censuswide-Befragung von 2.002 Erwerbstätigen und aktiv Jobsuchenden (18-79 Jahre), 14. bis 28.11.2025
Vorsicht Herstellerstudie (im Auftrag von LinkedIn)
HerstellerVergütung & BenefitsNeu erschienen
53.900 €Bruttomediangehalt Vollzeit in Deutschland
Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026: Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient
Stepstone · 7. Januar 2026
Das Bruttomediangehalt liegt bei 53.900 Euro, im Westen bei 56.250 Euro, im Osten ohne Berlin bei 48.750 Euro. Der unbereinigte Gender Pay Gap beträgt 9,7 Prozent.
Methodik 1.326.157 Vergütungsdaten, Januar 2022 bis November 2025, nur Vollzeit, gewichtet
Vorsicht Herstellerstudie auf Basis von Gehaltsangaben aus dem eigenen Portal
6,5 Mio.Frauen arbeiteten 2024 in Engpassberufen (knapp 42 Prozent)
KOFA-Studie 1/2026: Engpassanalyse – Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung
Institut der deutschen Wirtschaft (KOFA) · 5. Januar 2026
Knapp 42 Prozent der beschäftigten Frauen arbeiteten 2024 in Engpassberufen. Mindestens jede fünfte arbeitslose Frau sucht eine Stelle, für die sie formal überqualifiziert ist.
Methodik IW-Fachkräftedatenbank auf Basis von Sonderauswertungen der BA, Daten bis Juni 2025
BeratungRecruitingNeu erschienen
44 %der Beschäftigten können sich einen Umzug für einen neuen Job vorstellen
Umzugsbereitschaft für den Job: Bayern am beliebtesten
EY · 5. Januar 2026
44 Prozent der Beschäftigten können sich einen beruflich motivierten Umzug vorstellen, so viele wie beim Höchststand 2023. Bei Berufseinsteigern sind es 62 Prozent, 11 Prozentpunkte weniger als 2023.
Methodik Repräsentative Befragung von mehr als 1.555 Beschäftigten in Deutschland (EY-Jobstudie 2025)
Vorsicht Beratungsstudie; Feldzeit auf der Quelle nicht angegeben
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