Seit dem 2. Februar 2025 gilt Art. 4 der europäischen KI-Verordnung (AI Act): Wer KI-Systeme anbietet oder einsetzt, muss sich um die KI-Kompetenz seiner Beschäftigten kümmern. Schon die Nutzung von Chatbots wie ChatGPT oder Copilot fällt darunter, das betrifft also fast jedes Unternehmen.
Der Bedarf ist sichtbar: Laut Bitkom schätzen 66 Prozent der Unternehmen die KI-Kompetenzen ihrer Beschäftigten als gering ein, nur 28 Prozent als hoch.
Hier steht, was nach der Änderung durch den Digital Omnibus rechtlich gilt. Und wie Sie Kompetenzaufbau so organisieren, dass er sich nachweisen lässt und im Arbeitsalltag ankommt. Die vollständige Rechtslage inklusive Hochrisiko-KI im Recruiting finden Sie im Beitrag zu den Pflichten aus dem AI Act für HR.
Was verlangt Art. 4 AI Act nach dem Digital Omnibus?
Art. 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen weiterhin zu Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihres Personals. Seit dem Digital Omnibus müssen sie aber kein bestimmtes Niveau mehr sicherstellen.
| 02.02.2025 | Art. 4 gilt: ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherstellen |
|---|---|
| 24.07.2026 | Digital Omnibus im Amtsblatt veröffentlicht |
| 27.07.2026 | Neue Fassung in Kraft: Maßnahmen zur Förderung ergreifen |
| 29.07.2026 | Bundesnetzagentur zentrale Marktüberwachungsbehörde (KI-MIG) |
Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689, Verordnung (EU) 2026/1744, Bundesnetzagentur
In der ursprünglichen Fassung, gültig ab dem 2. Februar 2025, mussten Unternehmen nach besten Kräften sicherstellen, dass ihr Personal und andere Personen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten, über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen. Dabei sind Vorwissen, Ausbildung und der Einsatzkontext zu berücksichtigen.
Dann kam der Digital Omnibus. Die Verordnung (EU) 2026/1744 wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und ist am 27. Juli 2026 in Kraft getreten. Art. 4 verlangt nun, dass Anbieter und Betreiber Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern. Ausdrücklich verlangt die Pflicht nicht, ein bestimmtes Kompetenzniveau einzelner Personen zu garantieren. Kommission und Mitgliedstaaten sollen Unternehmen unterstützen und Praxisbeispiele veröffentlichen. Die deutsche Amtsfassung des neuen Wortlauts lag bei Redaktionsschluss nicht in prüfbarer Form vor, die Darstellung folgt der englischen Fassung und der Kommission.
| Punkt | Stand Oktober 2026 |
|---|---|
| Wer ist verpflichtet? | Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, also auch Unternehmen, die nur fremde Tools nutzen |
| Wer muss geschult werden? | Eigenes Personal und andere Personen, die im Auftrag mit KI arbeiten, je nach Kontext auch Dienstleister |
| Welches Niveau? | Kein vorgeschriebenes Niveau mehr, aber Maßnahmen passend zu Rolle, Vorwissen und Einsatz |
| Hochrisiko-KI | Personen mit menschlicher Aufsicht müssen weiterhin geschult und befähigt sein |
| Nachweis | Kein Zertifikat nötig, interne Dokumentation genügt |
| Aufsicht | Nationale Marktüberwachungsbehörden ab August 2026; in Deutschland die Bundesnetzagentur (KI-MIG, seit 29.07.2026) |
| Sanktionen | Kein eigener Bußgeldtatbestand für Art. 4 im Katalog von Art. 99 AI Act und § 15 KI-MIG; die Behörde kann aber Maßnahmen verlangen |
Zur Einordnung der Sanktionen: Der deutsche Bußgeldkatalog in § 15 KI-MIG nennt Art. 4 nicht, und Art. 99 AI Act führt ihn nach unserer Prüfung nicht unter den bußgeldbewehrten Pflichten auf. Das heißt nicht, dass Untätigkeit folgenlos bleibt. Die Bundesnetzagentur kann als Marktüberwachungsbehörde Nachweise anfordern, und fehlende Schulungen können bei Schäden durch fehlerhafte KI-Nutzung die Position des Unternehmens verschlechtern. Letzteres ist eine Einschätzung, Rechtsprechung dazu gibt es noch nicht.
Unsere Lesart: Für die Praxis ändert sich weniger, als die Schlagzeilen nahelegen. Wer bereits eine Basisschulung und rollenspezifische Angebote hat, erfüllt die neue Fassung. Wer bisher nichts getan hat, ist weiterhin in der Pflicht.
Was in ein Basismodul für alle gehört: sechs Inhalte
Ein Basismodul sollte die vier Punkte abdecken, die die EU-Kommission als Mindestüberlegungen nennt: ein allgemeines Verständnis von KI, die Rolle des Unternehmens (Anbieter oder Betreiber), die Risiken der konkret eingesetzten Systeme und eine Anpassung an Vorwissen und Einsatzkontext. Für die Inhalte heißt das:
- was KI und Sprachmodelle sind und warum sie plausibel klingende, falsche Antworten erzeugen können
- welche Tools im Unternehmen freigegeben sind und wofür
- welche Informationen in welches Tool dürfen, vor allem bei personenbezogenen und vertraulichen Daten
- welche Ergebnisse vor der Weitergabe kontrolliert werden müssen
- Grundzüge von AI Act und DSGVO, Kennzeichnung und Diskriminierungsrisiken
- an wen sich Beschäftigte bei Fragen oder Vorfällen wenden
Halten Sie das Modul kurz und konkret auf Ihr Unternehmen bezogen. Generische Inhalte von der Stange erfüllen den Punkt „Kontext“ nur teilweise.
Welche Rolle welche Kompetenzstufe braucht
Nicht alle brauchen dasselbe. Ordnen Sie Rollen nach Nutzungsintensität und Risiko des Einsatzes und definieren Sie je Gruppe ein Ziel. Die Einteilung unten ist ein Vorschlag der Redaktion. Gesetzlich vorgegeben ist sie nicht.
| Stufe | Zielgruppe | Lernziele | Richtwert Umfang |
|---|---|---|---|
| 1. Basis | alle Beschäftigten mit Zugang zu KI-Tools | Was ist KI, wie funktionieren Sprachmodelle, typische Fehler (erfundene Antworten, Verzerrungen), Datenschutz, eigene KI-Richtlinie | 1–3 Stunden |
| 2. Anwendung | regelmäßige Nutzer:innen | Gute Anweisungen formulieren, Ergebnisse prüfen, Einsatz in eigenen Aufgaben, Grenzen erkennen | 4–8 Stunden plus Praxis |
| 3. Führung | Führungskräfte | Use Cases im Team erkennen, Arbeit neu verteilen, Risiken abwägen, Vorbild in der Nutzung | 4–8 Stunden |
| 4. Vertiefung | KI-Champions, Power-User | Automatisierung, Agenten, Bewertung neuer Tools, andere anleiten | 16+ Stunden, laufend |
| 5. Fachrollen | HR, Recht, Datenschutz, IT, Einkauf, Betriebsrat | AI Act, DSGVO, Mitbestimmung, Anbieterbewertung, Sicherheit | je nach Rolle |
| 6. Aufsicht Hochrisiko | Personen, die Hochrisiko-KI überwachen (z. B. im Recruiting) | Funktionsweise und Grenzen des konkreten Systems, Eingriffsmöglichkeiten, Dokumentation | systembezogen |
Für die Stundenangaben gibt es keinen Beleg, es sind Orientierungswerte. Belegt ist dagegen ein Zusammenhang aus der BCG-Studie AI at Work 2025: Wer mindestens fünf Stunden Training erhielt und Zugang zu Präsenzschulungen oder Coaching hatte, nutzte KI deutlich häufiger regelmäßig. Wo Hochrisiko-KI im Personalbereich eingesetzt wird, hilft der Ratgeber KI im Recruiting bei der Abgrenzung.
Welche Lernformate wirken: sechs Formate im Vergleich
Wir würden kurze Grundlagen mit begleitetem Üben an echten Aufgaben kombinieren. Die BCG-Zahl oben spricht dafür, denn regelmäßige Nutzung hing dort mit Präsenzangeboten oder Coaching zusammen. Ein reines E-Learning-Pflichtmodul erfüllt die Dokumentationspflicht. Am Arbeitsverhalten ändert es wenig.
| Format | Stärke | Grenze | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| E-Learning | skalierbar, gut dokumentierbar | wenig Transfer in die Praxis | Stufe 1, Richtlinie |
| Präsenz- oder Live-Online-Workshop | Fragen klären, gemeinsam üben | Termin- und Kostenaufwand | Stufen 2 und 3 |
| Arbeiten an eigenen Use Cases | direkter Nutzen, hoher Transfer | braucht Begleitung | Stufen 2 bis 4 |
| Peer-Learning, Champions, Sprechstunden | niedrige Hürde, laufend | abhängig von engagierten Personen | alle |
| Prompt- und Beispielbibliothek | schnelle Hilfe im Alltag | veraltet ohne Pflege | Stufe 2 |
| Externe Vertiefung, Zertifikatskurse | Tiefe, Spezialwissen | teuer, nicht gesetzlich nötig | Stufen 4 bis 6 |
Ein Anhaltspunkt für den Nachholbedarf: Laut Bitkom schulen 70 Prozent der Unternehmen ihre Beschäftigten inzwischen im Umgang mit KI, aber nur 11 Prozent alle Beschäftigten. 25 Prozent bieten keinerlei Schulungen an. In der BCG-Studie 2026 sagen nur 36 Prozent der Befragten, dass sie ausreichend weitergebildet wurden. Wenn Sie externe Anbieter einbinden wollen, finden Sie Orientierung im Bereich Weiterbildung.
| schulen im Umgang mit KI | 70 % |
|---|---|
| schulen alle Beschäftigten | 11 % |
| bieten keine Schulungen an | 25 % |
Quelle: Bitkom 2026
Lernpfad pro Rolle in sieben Schritten
Ein Lernpfad verbindet die Stufen zu einer Abfolge pro Rolle, mit festen Pflichtteilen und frei wählbaren Vertiefungen.
| 1. Bestandsaufnahme | Systeme, Nutzer, Daten |
|---|---|
| 2. Rollen clustern | nach Nutzung und Risiko |
| 3. Pflichtteil festlegen | Basismodul vor Tool-Freischaltung |
| 4. Rollenmodule zuordnen | Anwendung, Führung, Fachrollen, Aufsicht |
| 5. Praxisphase | eigene Aufgabe mit KI bearbeiten |
| 6. Auffrischung | jährlich und bei neuen Tools |
| 7. Onboarding anpassen | Basismodul in den ersten Wochen |
- Nehmen Sie auf, welche KI-Systeme im Einsatz sind, wer sie nutzt und mit welchen Daten.
- Bilden Sie Gruppen nach Nutzung und Risiko (siehe Tabelle oben).
- Legen Sie den Pflichtteil fest: das Basismodul für alle, mit Ihrer KI-Richtlinie, bevor Tools freigeschaltet werden.
- Ordnen Sie die Rollenmodule zu, also Anwendung, Führung, Fachrollen oder Aufsicht.
- Planen Sie eine Praxisphase. Jede Person bearbeitet eine eigene Aufgabe mit KI und bespricht das Ergebnis im Team.
- Frischen Sie jährlich auf, außerdem bei neuen Tools oder geänderten Richtlinien.
- Nehmen Sie das Basismodul ins Onboarding auf, für die ersten Wochen.
Führungskräfte zuerst zu schulen, hat einen messbaren Grund: Im Microsoft Work Trend Index 2026 steigt der berichtete KI-Nutzen um 17 Punkte, wenn Vorgesetzte KI selbst sichtbar nutzen. Wie Kompetenzaufbau in die Gesamtsteuerung passt, beschreibt der Leitfaden zur KI-Transformation im Unternehmen.
Was in die Dokumentation gehört
Dokumentieren Sie, welche Maßnahme Sie für welche Gruppe aus welchem Grund ergriffen haben. Die EU-Kommission nennt interne Aufzeichnungen über Schulungen und Leitfäden als ausreichend.
Für eine schlanke Dokumentation reichen fünf Teile:
| Teil | Inhalt |
|---|---|
| KI-Inventar | eingesetzte Systeme, Zweck, Risikoeinstufung, verantwortliche Stelle |
| Rollen-Matrix | welche Gruppe welche Stufe braucht und warum |
| Schulungsnachweise | Teilnahme mit Datum, Inhalt und Version des Moduls, am besten aus dem Lernmanagementsystem |
| Richtlinie | Version der KI-Richtlinie und Kenntnisnahme der Beschäftigten |
| Aktualisierung | Datum der letzten Überprüfung des Konzepts |
Bei der Auswertung von Teilnahmedaten und Lernständen ist der Betriebsrat zu beteiligen, wenn ein System Verhalten oder Leistung erfasst. Prüfen Sie außerdem, ob Testergebnisse personenbezogen gespeichert werden müssen oder anonymisiert ausreichen.
Woran Sie messen, ob der Kompetenzaufbau wirkt
Messen Sie mehr als Teilnahmequoten. Erst Nutzung und Qualität im Arbeitsalltag zeigen, ob Kompetenz entstanden ist.
| Ebene | Kennzahl | Quelle |
|---|---|---|
| Reichweite | Anteil der Zielgruppe mit abgeschlossenem Pflichtmodul | Lernmanagementsystem |
| Wissen | Ergebnis eines kurzen Wissenstests vor und nach dem Modul | Test im Modul |
| Anwendung | Anteil regelmäßiger Nutzer, Nutzung je Use Case | Tool-Statistik, aggregiert |
| Qualität | Fehler oder Nacharbeit bei KI-gestützten Aufgaben, Stichproben | Fachbereich |
| Sicherheit | gemeldete Vorfälle, Verstöße gegen die Richtlinie | Datenschutz, IT |
| Selbsteinschätzung | Sicherheit im Umgang mit KI, Wunsch nach Vertiefung | Pulsbefragung |
Die Ebenen lehnen sich an das Kirkpatrick-Modell an. Wie Sie Transfer sauber messen, zeigt der Ratgeber Weiterbildungserfolg und Transfer messen.
Zum Merken
Dokumentieren Sie je Beschäftigtengruppe, welche KI-Schulung sie aus welchem Grund bekommt, und schulen Sie Führungskräfte zuerst.
Nächste Schritte
Wenn Sie noch keine Maßnahmen haben: Erstellen Sie zuerst ein KI-Inventar und ein Basismodul mit Ihrer KI-Richtlinie, und dokumentieren Sie die Teilnahme. Das deckt den Kern von Art. 4 ab. Wenn Basisschulungen laufen, liegt der nächste Schritt bei den Führungskräften und begleiteter Praxis an echten Aufgaben. Die Kommission sammelt in einem öffentlichen Verzeichnis über 40 Praxisbeispiele zur KI-Kompetenz; eine Übernahme begründet allerdings keine automatische Rechtskonformität.
Als Nächstes Alle Pflichten aus dem AI Act für HR, inklusive Hochrisiko-KI im RecruitingHäufige Fragen
Gilt Art. 4 AI Act auch, wenn wir nur ChatGPT oder Copilot nutzen?
Ja. Die EU-Kommission stellt in ihren FAQ klar, dass auch die Nutzung generativer KI-Tools erfasst ist und Beschäftigte etwa über das Risiko erfundener Antworten informiert werden müssen.
Brauchen unsere Beschäftigten ein KI-Zertifikat?
Nein. Weder der AI Act noch die Kommission verlangen ein Zertifikat. Es genügt, intern zu dokumentieren, welche Maßnahmen Sie für welche Gruppen ergriffen haben.
Hat der Digital Omnibus die Schulungspflicht abgeschafft?
Nein. Er hat die Pflicht abgeschwächt: Statt ein ausreichendes Kompetenzniveau sicherzustellen, müssen Anbieter und Betreiber Maßnahmen zur Förderung ergreifen. Die Aufsicht durch nationale Behörden bleibt bestehen.
Wer überwacht die KI-Kompetenz in Deutschland?
Seit dem 29. Juli 2026 ist laut KI-Marktüberwachungsgesetz die Bundesnetzagentur zentrale Marktüberwachungsbehörde für die KI-Verordnung. Außerdem bietet sie einen KI-Service-Desk mit Informationen zum Kompetenzaufbau an.
Wie viele Stunden Schulung sind sinnvoll?
Gesetzlich ist keine Stundenzahl vorgegeben. BCG fand 2025, dass Beschäftigte mit mindestens fünf Stunden Training und Präsenzangeboten oder Coaching deutlich häufiger regelmäßig KI nutzen.
Quellen
- Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), EUR-Lex
- Verordnung (EU) 2026/1744 (Digital Omnibus zur KI), EUR-Lex
- nicfab: Digital Omnibus on AI, Regulation (EU) 2026/1744 is published in the Official Journal
- Europäische Kommission: AI Literacy, Questions & Answers (Stand 27.07.2026)
- Europäische Kommission: Living repository to foster learning and exchange on AI literacy
- Bundesnetzagentur: Bundesnetzagentur übernimmt zentrale Rolle bei der Umsetzung der KI-Verordnung (29.07.2026)
- KI-MIG: Gesetz zur Marktüberwachung und Innovationsförderung von künstlicher Intelligenz (u. a. § 2, § 15)
- SKW Schwarz: AI literacy under Article 4 of the AI Act, a look at the new (old) questions
- Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI (14.09.2026)
- BCG: Companies Must Go Beyond AI Adoption to Realize Its Full Potential (26.06.2025)
- BCG: AI at Work 2026. Why Strategy Matters More Than Tools
- Microsoft: 2026 Work Trend Index
- OECD: Generative AI and the SME Workforce. New Survey Evidence (2025)
So zitieren Sie diesen Beitrag
Max Braunleder (2026): KI-Kompetenz aufbauen: Art. 4 AI Act, Lernpfade, Nachweis. peoplepleaser, Stand 22. Oktober 2026. https://peoplepleaser.io/ratgeber/ki-kompetenz-aufbauen/