Leitfaden · Weiterbildung & Leadership

Change-Management-Modelle: Was die Forschung über Wandel weiß

Von Max Braunleder · Aktualisiert am

Quelle: Hughes 2011, Oreg, Vakola & Armenakis 2011

Drei Phasen bei Lewin, acht Stufen bei Kotter, fünf Elemente bei ADKAR: Wer ein Change-Projekt plant, bekommt fast immer ein Stufenmodell angeboten. Die Modelle sind eingängig und helfen beim Strukturieren. Als Ganzes wissenschaftlich geprüft ist kaum eines davon.

Stouten, Rousseau und De Cremer (2018) halten in ihrer Übersicht für die Academy of Management Annals fest, dass verbreitete Praxismodelle sich häufiger auf Expertenmeinung stützen als auf Forschungsergebnisse.

Unten stehen die bekanntesten Modelle mit ihrer Evidenzlage. Danach geht es um das, was Studien über gelingenden Wandel tatsächlich finden, und am Ende um eine Roadmap für HR und Personalentwicklung.

Unfreeze, Change, Refreeze: Was davon wirklich von Lewin stammt

Das Modell wird Kurt Lewin zugeschrieben, stammt in dieser Form aber nicht von ihm. Lewin erwähnt in seinem Aufsatz „Frontiers in Group Dynamics“ (1947) zwar ein Auftauen, Bewegen und erneutes Einfrieren von Gruppenstandards. Das ist eine kurze Passage in einem Text über Feldtheorie und Gruppendynamik.

Cummings, Bridgman und Brown (2016) haben nachgezeichnet, wie aus dieser Passage nach Lewins Tod 1947 das Modell „Changing as three steps“ wurde, das heute in fast jedem Lehrbuch steht. Ihr Befund: Lewin hat ein solches Modell nie ausgearbeitet. Für die Praxis heißt das nicht, dass die Idee falsch ist. Bestehende Routinen müssen gelockert werden, bevor Neues greift, und Neues braucht Stabilisierung. Nur trägt das Modell nicht die wissenschaftliche Autorität, die ihm der Name Lewin verleiht.

Kotters acht Stufen und was die Forschung dazu findet

Kotters Modell ist plausibel und in Einzelschritten gestützt, als Gesamtmodell aber nicht getestet. John Kotter beschrieb 1995 in der Harvard Business Review typische Fehler bei Transformationen, gestützt auf seine Beobachtung von mehr als 100 Unternehmen. Daraus wurden die acht Stufen:

  1. Dringlichkeit erzeugen
  2. Eine Führungskoalition bilden
  3. Vision und Strategie entwickeln
  4. Die Vision kommunizieren
  5. Hindernisse beseitigen und Beschäftigte zum Handeln befähigen
  6. Kurzfristige Erfolge sichtbar machen
  7. Erfolge konsolidieren und weitere Veränderungen anstoßen
  8. Neue Ansätze in der Kultur verankern

Appelbaum, Habashy, Malo und Shafiq (2012) haben die Literatur aus 15 Jahren daraufhin geprüft. Für die meisten Einzelschritte fanden sie Unterstützung, aber keine formale Studie, die das Modell in seiner Gesamtheit und Reihenfolge untersucht. Ihre Einschätzung: Die Popularität beruht eher auf dem direkten, gut anwendbaren Format als auf wissenschaftlichem Konsens. Gegenbelege fanden sie ebenfalls keine.

ADKAR, Bridges und die Kübler-Ross-Kurve: Modelle für den einzelnen Menschen

Diese drei Modelle schauen auf den einzelnen Menschen. Was in der Organisation als Ganzes passiert, lassen sie offen.

ADKAR

ADKAR stammt vom Beratungsunternehmen Prosci. Die Buchstaben bedeuten Awareness, Desire, Knowledge, Ability, Reinforcement, also Bewusstsein für den Grund, Wunsch mitzumachen, Wissen, Fähigkeit und Verstärkung. Prosci beschreibt ADKAR ausdrücklich als Modell für individuelle Veränderung. Als Diagnoseraster taugt es: Wo hakt es bei dieser Gruppe? Eine unabhängige, begutachtete Validierung des Modells ließ sich für diesen Text nicht finden. Die verfügbaren Daten stammen überwiegend vom Anbieter selbst.

Bridges

William Bridges unterscheidet Wandel (das äußere Ereignis) von Transition (dem inneren Prozess) mit drei Phasen: Ende, neutrale Zone, Neubeginn. Der praktische Wert liegt in der Aufmerksamkeit für das, was Menschen aufgeben müssen. Empirisch geprüft ist auch dieses Modell kaum.

Kübler-Ross-Kurve

Die Kübler-Ross-Kurve (Leugnen, Wut, Verhandeln, Depression, Akzeptanz) hatte ursprünglich nichts mit Organisationen zu tun. Elisabeth Kübler-Ross beschrieb die Phasen 1969 in „On Death and Dying“ auf Basis von Gesprächen mit unheilbar kranken Patienten. Selbst die Stiftung in ihrem Namen betont, dass die Phasen sich überlappen, wiederholen oder ausfallen können.

Stroebe, Schut und Boerner (2017) kommen für die Trauerforschung zu einem harten Urteil: Es fehle an solider empirischer Evidenz, und die Erwartung fester Phasen könne Betroffenen schaden. Die Übertragung auf Reorganisationen ist eine spätere Analogie aus der Beratungspraxis. Wer Beschäftigte auf einer solchen Kurve „verortet“, arbeitet mit einem Bild, nicht mit einem Befund.

Burke-Litwin und Weick/Quinn: zwei Denkrahmen für die Diagnose

Beide kommen ohne Stufen aus. Sie helfen bei der Frage, was sich wie verändert.

Burke-Litwin

Burke und Litwin (1992) haben ein Kausalmodell mit zwölf Faktoren vorgelegt. Sie unterscheiden transformationale Faktoren (externe Umwelt, Mission und Strategie, Führung, Kultur) von transaktionalen (Struktur, Managementpraktiken, Systeme, Arbeitsklima, Aufgaben und Fähigkeiten, Motivation). Die Kernthese: Veränderungen der transformationalen Faktoren wirken auf die ganze Organisation, transaktionale eher auf den Alltag. Für die Diagnose vor einem Projekt ist das hilfreich, weil es zeigt, auf welcher Ebene ein Vorhaben ansetzt.

Weick und Quinn

Weick und Quinn (1999) unterscheiden episodischen von kontinuierlichem Wandel. Episodischer Wandel folgt der Logik Auftauen, Übergang, Einfrieren. Kontinuierlicher Wandel läuft umgekehrt: Muster sichtbar machen, neu ausbalancieren, wieder lösen. Wer laufend kleinere Anpassungen hat, etwa bei der Einführung von KI-Werkzeugen, fährt mit der zweiten Perspektive oft besser als mit einem großen Phasenplan. Mehr dazu im Ratgeber zur KI-Transformation im Unternehmen.

Veränderungsbereitschaft: fünf Botschaften, die sie erzeugen

Veränderungsbereitschaft (Change Readiness) ist das am besten theoretisch ausgearbeitete Konzept in diesem Feld. Armenakis, Harris und Mossholder (1993) beschreiben Bereitschaft als Überzeugungen und Absichten der Beschäftigten, die vor dem eigentlichen Wandel entstehen. Armenakis und Harris (2002) nennen fünf Botschaftskomponenten, die Bereitschaft erzeugen. Hinter jeder steht eine Frage, die sich Beschäftigte stellen:

KomponenteFrage der Beschäftigten
DiskrepanzWarum ist Veränderung nötig?
AngemessenheitIst diese Lösung die richtige?
WirksamkeitKönnen wir das schaffen?
UnterstützungStehen die Verantwortlichen dahinter?
Persönliche ValenzWas bedeutet es für uns?

Bryan Weiner (2009) fasst organisationale Bereitschaft als zwei Größen: Commitment (gemeinsamer Wille, die Veränderung umzusetzen) und Efficacy (gemeinsamer Glaube, es zu können). Rafferty, Jimmieson und Armenakis (2013) zeigen in ihrem Review, dass Bereitschaft auf Ebene von Personen, Teams und Organisation unterschiedlich ausfallen kann. Für HR hat das einen praktischen Nutzen: Bereitschaft lässt sich vor dem Start messen.

Scheitern wirklich 70 Prozent aller Veränderungen?

Nein, zumindest gibt es dafür keinen Beleg. Michael Hughes (2011) hat fünf veröffentlichte Quellen geprüft, die eine Misserfolgsquote von 70 Prozent nennen. Er fand eine populäre Erzählung. Valide und verlässliche empirische Evidenz fand er nicht. Schon die Frage, was „Scheitern“ heißt, ist in den Quellen nicht definiert. Argumentiert ein Anbieter mit dieser Zahl, fragen Sie nach der Studie dahinter.

GrafikWas hinter den Zahlen der Change-Debatte steht
Was hinter den Zahlen der Change-Debatte steht
oft zitierte Scheiterquote, ohne valide Evidenz70 %
für die 70 Prozent prüfte Hughes, keine trägt sie5 Quellen
zu Reaktionen auf Wandel werteten Oreg et al. aus79 Studien

Quelle: Hughes 2011, Oreg, Vakola & Armenakis 2011

Fünf Erfolgsfaktoren, die Studien konsistent zeigen

Stabiler als jedes Stufenmodell sind Befunde zu einzelnen Wirkfaktoren. Oreg, Vakola und Armenakis (2011) haben 79 quantitative Studien aus den Jahren 1948 bis 2007 ausgewertet. Neben Merkmalen der Betroffenen und dem Kontext prägen der Veränderungsprozess, der wahrgenommene Nutzen oder Schaden und der Inhalt der Veränderung, wie Beschäftigte reagieren.

FaktorBefundStudie
PartizipationBeteiligung verringerte Widerstand, stärkte Bindung und erhöhte die Zielerreichung; ein reines Vetorecht hatte keinen EffektLines 2004 (Fallstudie Telekommunikation)
FührungsverhaltenTransformationale Führung hing stärker mit dem Commitment zur Veränderung zusammen als reine Change-Führung, besonders bei hoher persönlicher BetroffenheitHerold et al. 2008
KommunikationBegründung, Machbarkeit und persönliche Bedeutung erklären, schafft BereitschaftArmenakis & Harris 2002
Change FatigueZu viele Veränderungen hintereinander gehen mit Erschöpfung, geringerer Bindung und Kündigungsabsichten einherBernerth et al. 2011
Prozess und KontextProzessmerkmale wie Beteiligung, Information und Vertrauen ins Management prägen ReaktionenOreg et al. 2011

Eine Einschränkung gehört dazu. Viele dieser Studien sind Querschnittsbefragungen, und die belegen Zusammenhänge. Ursachen belegen sie nicht sauber.

Stouten, Rousseau und De Cremer (2018) haben die Kernaussagen der Praxismodelle systematisch mit der Forschungsliteratur abgeglichen. Sie sortieren, was belegt, umstritten, ungeprüft oder zu selten genutzt ist, und leiten daraus zehn evidenzbasierte Schritte für geplanten Wandel ab. Wenn Sie ein bestehendes Vorgehen gegen den Forschungsstand prüfen wollen, würden wir mit dieser Arbeit anfangen, weil sie Praxismodelle und Studien direkt nebeneinanderlegt. Eine Botschaft zieht sich durch: Ob Diagnose, Beteiligung, Führung und Verankerung überhaupt stattfinden, wiegt schwerer als die Reihenfolge der Phasen.

Für HR heißt das: Die Frage, in welcher Phase eines Modells ein Projekt gerade steckt, bringt wenig. Fragen Sie lieber, welche Wirkfaktoren schwach sind. Fehlt die Begründung? Trauen sich Teams die Umsetzung nicht zu? Ist die Führungskraft vor Ort selbst nicht überzeugt? Diese Fragen lassen sich mit kurzen Pulsbefragungen und Gesprächen beantworten.

Vergleich der Change-Modelle: Stufen, Fokus, Evidenz

ModellStufenFokusEvidenzlageWann nützlich
Lewin (zugeschrieben)3: Auftauen, Verändern, EinfrierenOrganisation, GruppennormenZuschreibung historisch fraglich, Modell nicht getestetGrobe Kommunikation eines einmaligen Umbaus
Kotter8 StufenFührung, OrganisationEinzelschritte gestützt, Gesamtmodell nicht geprüftGroße, top-down gesteuerte Transformationen
ADKAR (Prosci)5 ElementeEinzelpersonKaum unabhängige PrüfungDiagnose, wo Gruppen hängen bleiben
Bridges3 PhasenInnerer ÜbergangKonzeptionell, wenig empirischVerluste und Übergänge ansprechen
Kübler-Ross5 PhasenUrsprünglich SterbendeSelbst für Trauer nicht belegtHöchstens als Gesprächsanlass
Burke-Litwin12 Faktoren, keine StufenOrganisation als SystemTheoretisch fundiert, Gesamttests seltenDiagnose vor dem Projekt
Weick & QuinnEpisodisch vs. kontinuierlichTempo des WandelsKonzeptioneller ReviewWahl der Grundlogik
Readiness (Armenakis, Weiner)Keine Stufen, KomponentenPerson, Team, OrganisationAm besten ausgearbeitet, messbarVorher messen, Botschaften planen

Roadmap: acht evidenzbasierte Schritte für HR

GrafikEvidenzbasierter Wandel: die Roadmap für HR
Evidenzbasierter Wandel: die Roadmap für HR
1. Art des Wandels kläreneinmaliger Umbau oder laufende Anpassung
2. Ebene bestimmenStrategie und Kultur oder Abläufe und Systeme
3. Bereitschaft messenvor dem Start, nach Bereichen
4. Change-Last prüfenlaufende Projekte bündeln oder verschieben
5. Beteiligung organisierenmitarbeiten lassen, nicht nur informieren
6. Führungskräfte befähigendirekte Führungskraft als Kanal
7. Botschaft bauenentlang der fünf Komponenten
8. Wirkung messennach drei bis sechs Monaten erneut erheben
  1. Klären Sie die Art des Wandels. Einmaliger Umbau oder laufende Anpassung? Davon hängt ab, ob ein Phasenplan oder ein iteratives Vorgehen passt.
  2. Bestimmen Sie die Ebene. Prüfen Sie mit Burke-Litwin, ob Strategie und Kultur betroffen sind oder vor allem Abläufe und Systeme.
  3. Messen Sie die Bereitschaft. Erheben Sie vor dem Start, wie Beschäftigte Notwendigkeit, Machbarkeit und persönliche Folgen einschätzen, und werten Sie nach Bereichen aus.
  4. Prüfen Sie die Change-Last. Listen Sie laufende Projekte pro Bereich auf. Wo schon viel läuft, bündeln oder verschieben Sie Vorhaben.
  5. Organisieren Sie Beteiligung ernsthaft. Lassen Sie Betroffene an Lösungen mitarbeiten. Symbolische Mitsprache bringt laut Lines (2004) wenig.
  6. Stärken Sie die Führungskräfte. Über die direkte Führungskraft läuft der Wandel im Alltag. Planen Sie Unterstützung für diese Rolle ein; Hinweise zur Anbieterwahl finden Sie unter Führungskräfteentwicklung: Anbieter auswählen.
  7. Bauen Sie die Botschaft entlang der fünf Komponenten: Warum, warum so, schaffen wir das, wer steht dahinter, was heißt es für uns.
  8. Messen Sie die Wirkung. Erheben Sie Bereitschaft und Umsetzung nach drei bis sechs Monaten erneut. Die Zahl der Workshops sagt darüber nichts. Wie das bei Lernmaßnahmen geht, steht im Ratgeber zum Transfer von Weiterbildung messen.

Zum Merken

Fragen Sie im laufenden Change-Projekt, welcher Wirkfaktor gerade schwach ist: Begründung, Zutrauen, Beteiligung oder der Rückhalt der direkten Führungskraft.

Nächste Schritte

Stufenmodelle taugen als Checkliste. Beweisen können sie nichts. Kommt externe Begleitung ins Spiel, fragen Sie Anbieter, auf welche Studien sich ihr Vorgehen stützt und wie sie Bereitschaft und Wirkung messen. Eine Übersicht zu Formaten und Kosten finden Sie im Bereich Weiterbildung.

Als Nächstes Wie Sie die Wirkung von Maßnahmen messen: Kirkpatrick, Phillips-ROI und Transfer in den Alltag

Häufige Fragen

Welches Change-Management-Modell ist wissenschaftlich am besten belegt?

Keines der bekannten Phasenmodelle ist als Ganzes empirisch validiert. Besser belegt sind Konzepte, die einzelne Wirkfaktoren beschreiben, etwa organisationale Veränderungsbereitschaft (Armenakis, Weiner) oder die Forschung zu Reaktionen von Beschäftigten auf Wandel (Oreg et al. 2011).

Stimmt es, dass 70 Prozent aller Change-Projekte scheitern?

Dafür gibt es keinen belastbaren Beleg. Michael Hughes hat 2011 fünf Veröffentlichungen geprüft, auf die sich die Zahl stützt, und keine valide empirische Grundlage gefunden.

Hat Kurt Lewin das Modell Unfreeze, Change, Refreeze entwickelt?

Nur sehr eingeschränkt. Lewin erwähnt die drei Schritte 1947 knapp in einem Aufsatz über Gruppendynamik. Cummings, Bridgman und Brown (2016) zeigen, dass das Dreiphasenmodell als Managementwerkzeug erst nach seinem Tod geformt wurde.

Darf man die Kübler-Ross-Kurve in Change-Projekten verwenden?

Als Gesprächsanlass ja, als Prognoseinstrument nein. Die fünf Phasen stammen aus der Arbeit mit sterbenden Patienten und sind selbst in der Trauerforschung empirisch nicht belegt.

Was ist Change Fatigue?

Change Fatigue beschreibt Erschöpfung und passive Resignation, wenn zu viele Veränderungen aufeinanderfolgen. Bernerth, Walker und Harris (2011) haben dafür eine Messskala entwickelt und Zusammenhänge mit Erschöpfung, geringerer Bindung und Kündigungsabsichten untersucht.

Quellen

  1. Cummings, Bridgman & Brown (2016): Unfreezing change as three steps. Human Relations 69(1), 33–60
  2. Lewin (1947): Frontiers in Group Dynamics. Human Relations 1(1), 5–41
  3. Kotter (1995): Leading Change. Why Transformation Efforts Fail. Harvard Business Review
  4. Appelbaum, Habashy, Malo & Shafiq (2012): Back to the future. Revisiting Kotter's 1996 change model. Journal of Management Development 31(8), 764–782
  5. Prosci: The ADKAR Model
  6. William Bridges Associates: What is Transition?
  7. Elisabeth Kübler-Ross Foundation: The Five Stages of Grief
  8. Stroebe, Schut & Boerner (2017): Cautioning Health-Care Professionals. Omega 74(4), 455–473
  9. Burke & Litwin (1992): A Causal Model of Organizational Performance and Change. Journal of Management 18(3), 523–545
  10. Weick & Quinn (1999): Organizational Change and Development. Annual Review of Psychology 50, 361–386
  11. Armenakis, Harris & Mossholder (1993): Creating Readiness for Organizational Change. Human Relations 46(6), 681–703
  12. Armenakis & Harris (2002): Crafting a change message to create transformational readiness. Journal of Organizational Change Management 15(2), 169–183
  13. Weiner (2009): A theory of organizational readiness for change. Implementation Science 4, 67
  14. Hughes (2011): Do 70 per cent of all organizational change initiatives really fail? Journal of Change Management 11(4), 451–464
  15. Oreg, Vakola & Armenakis (2011): Change Recipients' Reactions to Organizational Change. Journal of Applied Behavioral Science 47(4), 461–524
  16. Lines (2004): Influence of participation in strategic change. Journal of Change Management 4(3), 193–215
  17. Herold, Fedor, Caldwell & Liu (2008): The effects of transformational and change leadership on employees' commitment to a change. Journal of Applied Psychology 93(2), 346–357
  18. Bernerth, Walker & Harris (2011): Change fatigue. Development and initial validation of a new measure. Work & Stress 25(4), 321–337
  19. Rafferty, Jimmieson & Armenakis (2013): Change Readiness. A Multilevel Review. Journal of Management 39(1), 110–135
  20. Stouten, Rousseau & De Cremer (2018): Successful Organizational Change. Academy of Management Annals 12(2), 752–788
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Max Braunleder (2026): Change-Management-Modelle: Was die Forschung über Wandel weiß. peoplepleaser, Stand 23. Oktober 2026. https://peoplepleaser.io/ratgeber/change-management-modelle/

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Max Braunleder

Herausgeber von peoplepleaser

Wirtschaftspsychologe und BDVT-zertifizierter Trainer. Arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von People, Führung und Wachstum.

Interessenkonflikt: Max Braunleder arbeitet für die TAM Akademie, einen Anbieter in der Kategorie Weiterbildung & Leadership. Die TAM Akademie wird auf peoplepleaser nicht bevorzugt.