<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"><channel><title>peoplepleaser – Recht für HR</title><description>Gesetze, Urteile und Fristen, die HR und People in Deutschland betreffen.</description><link>https://peoplepleaser.io/</link><language>de-de</language><item><title>Scheinselbstständigkeit 2026: Herrenberg, § 127 SGB IV, Reform</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/statusfeststellung-freelancer/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/statusfeststellung-freelancer/</guid><description>Ob Freelancer, Interim Manager oder Dozenten scheinselbstständig sind, entscheidet weiter das Gesamtbild aus Weisungsgebundenheit und Eingliederung; Klarheit bringt ein Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV bei der Deutschen Rentenversicherung. Für Lehrkräfte gilt die Übergangsregel des § 127 SGB IV inzwischen bis 31. Dezember 2027. Die geplante „neue Selbstständigkeit“ liegt Stand 02.10.2026 nur als Referentenentwurf vom 26. März 2026 vor und soll frühestens am 1. Januar 2028 gelten.</description><pubDate>Wed, 21 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Sozialversicherung 2026: Rechengrößen, Grenzen und Sachbezüge</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/sozialversicherung-rechengroessen-2026/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/sozialversicherung-rechengroessen-2026/</guid><description>Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der Renten- und Arbeitslosenversicherung eine Beitragsbemessungsgrenze von 8.450 Euro im Monat, in der Kranken- und Pflegeversicherung von 5.812,50 Euro. Die Versicherungspflichtgrenze der Krankenversicherung liegt bei 77.400 Euro im Jahr. Für 2027 liegt seit September 2026 ein Referentenentwurf mit deutlich höheren Werten vor, unter anderem 6.375 Euro Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung.</description><pubDate>Tue, 20 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>EU-Plattformarbeitsrichtlinie: Umsetzung bis 2. Dezember 2026</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/plattformarbeit-richtlinie/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/plattformarbeit-richtlinie/</guid><description>Die EU-Plattformarbeitsrichtlinie (EU) 2024/2831 ist seit dem 1. Dezember 2024 in Kraft und muss bis zum 2. Dezember 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden. Kern ist eine widerlegliche Vermutung: Wer über eine digitale Arbeitsplattform arbeitet, die seine Arbeit steuert und kontrolliert, gilt als Arbeitnehmer, bis die Plattform das Gegenteil beweist. Stand 02.10.2026 hat das Bundesarbeitsministerium noch keinen Gesetzentwurf veröffentlicht.</description><pubDate>Mon, 19 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Nachweisgesetz: Arbeitsvertrag in Textform seit BEG IV</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/nachweisgesetz-textform-arbeitsvertrag/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/nachweisgesetz-textform-arbeitsvertrag/</guid><description>Seit dem 1. Januar 2025 dürfen Arbeitgeber die wesentlichen Arbeitsbedingungen nach § 2 Abs. 1 NachwG in Textform, etwa per E-Mail, nachweisen, wenn der Beschäftigte das Dokument speichern und ausdrucken kann und zur Empfangsbestätigung aufgefordert wird. Ausgenommen sind elf Branchen nach § 2a SchwarzArbG, etwa Bau, Gastronomie und Gebäudereinigung. Die Befristungsabrede braucht weiter die Schriftform nach § 14 Abs. 4 TzBfG; deren Abschaffung zum 1. Januar 2027 ist nur geplant.</description><pubDate>Fri, 16 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Mindestlohn 2026 und 2027: 13,90 und 14,60 Euro pro Stunde</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/mindestlohn-2026-2027/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/mindestlohn-2026-2027/</guid><description>Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 brutto 13,90 Euro je Stunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro. Grundlage ist die Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung (BGBl. 2025 I Nr. 268). Weil die Minijob-Grenze an den Mindestlohn gekoppelt ist, steigt sie von 603 Euro (2026) auf 633 Euro im Monat (2027).</description><pubDate>Thu, 15 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Equal Pay in der Zeitarbeit: EuGH und BAG zur Tarifabweichung</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/equal-pay-zeitarbeit-urteile/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/equal-pay-zeitarbeit-urteile/</guid><description>Tarifverträge dürfen Leiharbeitnehmern weniger zahlen als Stammbeschäftigten, wenn Ausgleichsvorteile den Gesamtschutz wahren. So entschieden der EuGH am 15.12.2022 (C-311/21) und das BAG am 31.05.2023 (5 AZR 143/19). Die Abweichung ist nach § 8 Abs. 4 AÜG grundsätzlich auf neun Monate begrenzt, die Lohnuntergrenze liegt seit 1. September 2026 bei 15,33 Euro je Stunde.</description><pubDate>Wed, 14 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Entgelttransparenzrichtlinie: Stand der Umsetzung und Pflichten</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/entgelttransparenzrichtlinie/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/entgelttransparenzrichtlinie/</guid><description>Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (EU) 2023/970 hätte bis 7. Juni 2026 umgesetzt sein müssen. Deutschland hat die Frist verpasst: Stand 2. Oktober 2026 gibt es weder einen veröffentlichten Referentenentwurf noch einen Kabinettsbeschluss, für private Arbeitgeber gilt formal weiter das alte Entgelttransparenzgesetz. Kommen werden Gehaltsangaben vor dem Vorstellungsgespräch, ein Auskunftsrecht für alle Beschäftigten und Entgeltberichte ab 100 Beschäftigten, der erste Bericht für Unternehmen ab 150 Beschäftigten laut Richtlinie bis 7. Juni 2027.</description><pubDate>Tue, 13 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>BAG-Urteile 2025/2026: Was HR wissen muss</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/elektronische-arbeitsunfaehigkeit-und-urlaub-urteile/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/elektronische-arbeitsunfaehigkeit-und-urlaub-urteile/</guid><description>Das Bundesarbeitsgericht hat 2025 und 2026 mehrere Urteile gefällt, die Arbeitsverträge und Personalprozesse direkt betreffen. Unter anderem kann der gesetzliche Mindesturlaub im laufenden Arbeitsverhältnis nicht per Vergleich erlassen werden (9 AZR 104/24), ein einziger besser bezahlter Kollege reicht als Indiz für Entgeltdiskriminierung (8 AZR 300/24) und formularmäßige Freistellungsklauseln für die Kündigungsfrist sind unwirksam (5 AZR 108/25). Diese Auswahl stellt sechs Entscheidungen mit Datum, Aktenzeichen und To-dos vor.</description><pubDate>Mon, 12 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Bundestariftreuegesetz: Tariftreue bei Bundesaufträgen ab 50.000 €</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/bundestariftreuegesetz/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/bundestariftreuegesetz/</guid><description>Das Bundestariftreuegesetz (BTTG) ist am 1. Mai 2026 in Kraft getreten (BGBl. 2026 I Nr. 119). Wer Bau- oder Dienstleistungsaufträge des Bundes ab 50.000 Euro netto ausführt, muss seinen Beschäftigten die tariflichen Arbeitsbedingungen gewähren, die das BMAS per Branchenverordnung festsetzt, und das auch bei Nachunternehmern und Verleihern sicherstellen. Stand 02.10.2026 ist noch keine solche Branchenverordnung bekannt gemacht.</description><pubDate>Fri, 09 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Arbeitszeiterfassung 2026: Rechtslage und Stand der ArbZG-Reform</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/arbeitszeiterfassung-stand/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/arbeitszeiterfassung-stand/</guid><description>Arbeitgeber in Deutschland müssen die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten schon heute vollständig erfassen: Das folgt aus dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 (1 ABR 22/21). Eine Reform des Arbeitszeitgesetzes mit elektronischer Erfassungspflicht und wöchentlicher Höchstarbeitszeit per Tarifvertrag liegt seit Juni 2026 nur als Referentenentwurf vor. Stand 2. Oktober 2026 gibt es keinen Kabinettsbeschluss; Betriebe bis zehn Beschäftigte sollen laut Entwurf dauerhaft auch auf Papier erfassen dürfen.</description><pubDate>Thu, 08 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Aktivrente 2026: 2.000 Euro steuerfrei nach der Regelaltersgrenze</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/aktivrente-2026/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/aktivrente-2026/</guid><description>Seit dem 1. Januar 2026 ist Arbeitslohn von bis zu 2.000 Euro im Monat (24.000 Euro im Jahr) steuerfrei, wenn Beschäftigte nach Erreichen der Regelaltersgrenze sozialversicherungspflichtig weiterarbeiten. Grundlage ist § 3 Nr. 21 EStG aus dem Aktivrentengesetz (BGBl. 2025 I Nr. 361). Selbstständige, Beamte und Minijobber sind ausgeschlossen, Sozialversicherungsbeiträge fallen weiter an.</description><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>AI Act im HR: KI-Kompetenz, Recruiting-KI und neue Fristen</title><link>https://peoplepleaser.io/recht/ai-act-hr-pflichten/</link><guid isPermaLink="true">https://peoplepleaser.io/recht/ai-act-hr-pflichten/</guid><description>Seit 2. Februar 2025 gelten aus der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 die Pflicht zur KI-Kompetenz und das Verbot der Emotionserkennung am Arbeitsplatz. Die Pflichten für Hochrisiko-KI im Personalbereich, etwa beim Bewerbungsfiltern oder bei Leistungsbewertung, gelten nach dem Digital Omnibus (VO (EU) 2026/1744) erst ab 2. Dezember 2027 statt ab 2. August 2026. Betroffen ist jeder Arbeitgeber, der KI-Systeme im HR einsetzt; in Deutschland ist die Bundesnetzagentur seit 29. Juli 2026 zuständige Aufsicht.</description><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>